Wirtschaft

Straßensalz für Norddeutschland kommt aus Apenrade

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Ein Schaufelbagger belädt Lastwagen mit Salz. Eine Schaufel fasst bis zu acht Kubikmeter.

Wenn es wegen Schnee und Eis in Jütland oder auch im Norden Deutschlands glatt wird, sorgt Salz für mehr Verkehrssicherheit. Das Salz für die Straßen liegt im Lager im Hafen Süd.

Der jüngste Wintereinbruch hat gezeigt: Um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten, ist Salz notwendig. Straßen sowie Fuß- und Radwege werden so sicherer.

Der Bedarf ist in diesen Monaten besonders hoch. Im Hafen von Apenrade steht mit über 57.000 Tonnen ein zentrales Salzlager bereit. Täglich fahren 50 bis 70 Lkw die Fuhren von hier aus weiter – und zwar nicht nur zu den Straßenmeistereien in Jütland, sondern auch in Norddeutschland landet das Apenrader Salz. Damit trägt Apenrade wesentlich zur Versorgungssicherheit im Winter bei.

Geschäftiger Hafen

Im Hafen Süd lagern die vielen Tonnen Salz.

Doch Straßensalz ist nur ein Teil der Aktivität am Hafen. 2025 registrierte Apenrade Havn 396 Schiffsanläufe – so viele wie seit 2014 nicht mehr. „Die Zahlen zeigen, dass der Hafen eine zentrale Rolle für die Unternehmen in der Region spielt“, sagt Erwin Andresen, Vorstandsvorsitzender vom Apenrader Hafen, in einer Mitteilung. „Viele Anläufe und die Meldungen über hohe Auslastung unterstreichen, dass der Hafen ein wichtiger Bestandteil der Versorgungsketten ist.“

Nachfrage bei Hafenunternehmen

Mehrere Unternehmen berichteten von einem besonders geschäftigen Jahr. Brødr. Ewers, Betreiber einer Futterproduktion am Hafen, meldete: „Die Nachfrage war so hoch, dass wir zeitweise unser Produktionsmaximum erreichten. Das erfordert kontinuierliche Schiffsanläufe und ständige Abholung der Produkte für Landwirte in ganz Dänemark.“ Die Abwicklung übernehmen spezialisierte Schifffahrtsagenturen, die die Anläufe koordinieren und das Entladen organisieren.