Kommunales

Sportnachschule in Lügumkloster will fit für die Zukunft sein

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Viele junge Handballerinnen und Handballer zieht es an die Nachschule.

Die fast 30-jährige Unterrichtsstätte wünscht sich einen Tanzsaal. Um bestehende Angebote noch attraktiver zu machen und neue Initiativen auf dem eigenen Grundstück auch baulich umsetzen zu können, will die Sportnachschule SINE in Lügumkloster jetzt die Weichen mit einem neuen Bebauungsplan stellen.

Tanzen, Handball, Fußball, Fitness, Badminton, Golf und Skilaufen. Das sind die jetzigen Angebote der Sportnachschule SINE in Lügumkloster.

Um fit zu bleiben, will die bei Jugendlichen so beliebte Schule neu bauen. So soll unter anderem ein 1.000 Quadratmeter großer Neubau entstehen, in dem unter anderem ein Tanzsaal und ein neues Fitnessstudio eingerichtet werden. Auch die Schulreform der Regierung könnte neue bauliche Maßnahmen erfordern, etwa Werkstätten für die Verarbeitung von Metall und Holz.

Vier Wochen in der Anhörung

Die Umsetzung der Pläne der Nachschule, die zurzeit etwa 300 Jugendliche betreut, erfordert einen neuen Flächennutzungsplan (dän. Kommuneplan). Dieser liegt als Entwurf vor und ist vom Stadtrat für vier Wochen in die öffentliche Anhörung gegangen.

Der Sportunterricht wird den Schülerinnen und Schülern in nächster Umgebung erteilt. Dazu dienen die vier Klosterhallen, Fußballplätze mit und ohne Kunstrasen, ein Tennisplatz, ein künstlich geschaffener Skihügel und ein kleiner Golfplatz. 

Wenn die Finanzierung steht, könnte schon im Frühjahr kommenden Jahres mit dem Bau begonnen werden. 

Vor fast 30 Jahren fing es an

SINE wurden 1997 im früheren Flüchtlingsdorf von Lügumkloster eingerichtet und zählt heute zu den größten in ganz Dänemark. Dort können Sportinteressierte den Abschluss in der 9. und 10. Klasse machen. Die Schule erfreut sich so großer Beliebtheit, dass sogar Wartelisten eingeführt werden mussten.