Kultur

Museumsdirektorin ist erleichtert über politischen Beschluss

Veröffentlicht Geändert
Im Museum sollen unter anderem die Möbel von Hans J. Wegner ausgestellt werden.

Der Finanzausschuss hat dem Antrag des Vorstands, der sich für ein Museum zum Gedenken an den weltberühmten Möbeldesigner Hans J. Wegner starkmacht, stattgegeben. Die Kommune will den für 2026 zugesicherten Betriebszuschuss in Höhe von 200.000 Kronen noch im laufenden Jahr ausbezahlen. Damit gibt es auch die drei Millionen Kronen, die die Wegner-Zeichenstube zur Verfügung stellen will.

Erleichterung machte sich am Freitag bei Anne Blond, Direktorin des geplanten Wegner-Museums, breit. Der Finanzausschuss hat auf seiner jüngsten Sitzung den Antrag des Museumsvorstands gutgeheißen, wonach der für das kommende Jahr in Aussicht gestellte Betriebszuschuss in Höhe von 200.000 Kronen schon in diesem Jahr zur Auszahlung kommt.

200.000 Kronen sind im Verhältnis zu den bis zu 150 Millionen Kronen, auf die der Bau eines Museums auf dem Hof Hestholm veranschlagt wird, ein Klacks. Doch der kommunale Zuschuss war eine Bedingung dafür, dass auch die drei Millionen Kronen zur Auszahlung kommen, die die Wegner-Zeichenstube beisteuern will.

Denn in Bezug auf frühere Pläne wird umdisponiert. Jetzt soll das Museum zum Gedenken an den bekannten Möbelarchitekten und Designer Hans J. Wegner, der im April 1914 in Tondern zur Welt kam und es zu Weltruhm brachte, schon im April kommenden Jahres eröffnet werden. Der Vorstand wünscht, das Museum auf dem historischen Gehöft etappenweise für das Publikum zu öffnen.

Der Kommunalrat bezieht dazu am Donnerstag, 30. Oktober, Stellung.

„Ja, ich bin sehr froh und erleichtert über den Beschluss des Finanzausschusses. Jetzt steht eine monstergroße Renovierung bevor“, erläutert Anne Blond. 

Anne Blond auf der Treppe, die in das erste Stockwerk des Wohnhauses führt (Archivfoto). Diese Etage wird zunächst bei der Restaurierung ausgeklammert. Für die Handwerker geht es zunächst in das Erdgeschoss.

So wird zunächst im Erdgeschoss des Wohnhauses und in den Böden der Gebäude gearbeitet, die als Teil des Gesamtprojekts gelten.