Landwirt aus Nordschleswig eröffnet Erntesaison in Dänemark

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Ein Landwirt aus Nordschleswig hat mit der ersten Ladung Wintergerste am Montag die Erntesaison in Dänemark eröffnet – zehn Tage früher als üblich. Sein Getreide wurde bei der DLG-Niederlassung in Sundewitt (Sundeved) bei Sonderburg (Sønderborg) angeliefert.

Mogens Frederiksen, stellvertretender Konzernleiter für Getreide beim Genossenschaftsunternehmen DLG, sprach von einem „Festtag der Landwirtschaft“. Und weiter: „Normalerweise erhalten wir die erste Getreidelieferung in der zweiten Juliwoche.“ Man sei trotz des frühen Erntebeginns aber gut vorbereitet. DLG hat rund 100 Annahmestellen in ganz Dänemark.

Nach einer unterdurchschnittlichen Ernte in den Jahren 2023 und 2024 gibt es Anzeichen dafür, dass die Ernte in diesem Sommer ertragreicher ausfallen wird. Eine gute Mischung aus Regen und Sonne im Frühjahr habe sehr gute Bedingungen für die Pflanzen geschaffen, heißt es. Die Wetterentwicklung in den kommenden Monaten sei jedoch schwer vorherzusagen. „Wir erwarten aber eine Ernte, die deutlich größer ausfallen wird als in den beiden Vorjahren“, sagt Frederiksen.

Die Gesamternte belief sich 2023 auf 7,1 Millionen Tonnen, 2024 lag sie bei 7,6 Millionen Tonnen. In einem „normalen“ Jahr ernten die Landwirtinnen und Landwirte hierzulande gut 9 Millionen Tonnen.