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Explosion bei Julefrokost in Frifelt: Undichte Gasflasche soll schuld sein

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Das Julefrokost in Frifelt verlief nicht ganz nach Plan.

Rund 300 Teilnehmende bekamen einen mächtigen Schreck, als sie am Sonnabend in einer Sporthalle in lustiger Runde zusammensaßen. Drei Personen mussten ärztlich versorgt werden. Auslöser der Explosion soll entwichenes Gas sein, das sich beim Anstecken einer Zigarette entzündet haben soll.

Das Julefrokost, zu dem am vergangenen Sonnabend in die Frifelter Sporthalle in der Nähe von Scherrebek (Skærbæk) eingeladen worden war, hätte schlimm enden können. Dort kam es gegen 21 Uhr zu einer lauten Explosion. Drei der ungefähr 300 Teilnehmenden wurden leicht verletzt und vom Team eines Kranken- und eines Notarztwagens versorgt.

Ventil war defekt

Die Polizei vermutet, dass eine undichte Gasflasche die Explosion verursacht hatte. Als gegen 21 Uhr eine Zigarette in der Nähe der undichten Flasche angezündet wurde, explodierte das entwichene Gas. Es zeigte sich, dass das Ventil der Gasflasche defekt war. Eine vorsätzliche Handlung wird nicht vermutet. 

Die Gasflasche stand in einem Foodtruck, wo sich die Teilnehmenden ihr Essen holen konnten. Das Fahrzeug fing Feuer. Die Feuerwehrleute konnten das Feuer löschen, sodass ein Überspringen der Flammen auf die Sporthalle verhindert werden konnte. Die Rettungsleute wurden wenige Minuten nach der Explosion nach Frifelt gerufen. Nach dreistündigem Einsatz konnten Falck in Scherrebek (Skærbæk), ein Tankwagen von Falck in Toftlund und die Drohnenbereitschaft wieder abziehen.

Die Bereitschaft lobte die Gäste und das Veranstaltungsteam für ihr Verhalten. Sie hätten ausreichend Abstand gehalten und den Löscheinsatz nicht behindert.