Wirtschaft

Der Hafen feiert wieder mit den Bürgerinnen und Bürgern

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Auch kleine Bands hatten beim Hafenfestival 2023 eine Bühne für sich (Archivfoto).

Nach dem großen Erfolg 2023 plant Apenrades Hafen erneut ein kostenloses Hafenfest. Für den Spätsommer 2026 sind Musik, Erlebnisse und ein offener Hafen für alle Generationen vorgesehen. Es wird für Verständnis der Bürgerinnen und Bürger geworben.

Knapp 14.000 Menschen kamen 2023 zum großen, kostenlosen Hafenfest in Apenrade. Zwei Jahre später arbeitet der Hafen nun daran, den Erfolg zu wiederholen: Für den Spätsommer 2026 ist erneut ein Tag mit Musik, Erlebnissen und offenem Hafen geplant.

Die Idee: Die Bürgerinnen und Bürger sollen den Hafen wieder ganz nah erleben können – einen Ort, der im Alltag vor allem von Wirtschaft, Logistik und Betrieb geprägt ist.

„Die Entscheidung hat der Hafenvorstand getroffen. Wir wollen das Fest gerne wiederholen“, sagt Hafenvorsitzender Erwin Andresen, Stadtratsmitglied der Schleswigschen Partei.

Planungen laufen bereits

Wer sich erinnert: Vor knapp zweieinhalb Jahren wurde der Hafen zum Festplatz. Es gab Betriebsbesichtigungen der Hafen anliegenden Unternehmen, Unterhaltung für die Kinder und es spielten drei bekannte dänische Bands – kostenlos für die Besuchenden. 

„Die Unternehmen konnten sich dem Publikum zeigen. Das stieß auf großes Interesse, das zu wiederholen, denn wir können zeigen, was im Hafen so vorgeht, denn meist geschieht das hinter verschlossenen Toren – aus Sicherheitsgründen“, so Andresen. 

Die Vorbereitungen sind bereits angelaufen. Der Hafen befindet sich in Gesprächen mit lokalen Akteuren, um die letzten organisatorischen Fragen zu klären.

Programm für Jung und Alt

Spaß auch für die kleinen Gäste (Archivfoto)

Das konkrete Programm steht noch nicht fest. Klar ist jedoch die Richtung: Es soll wieder ein breites Angebot für unterschiedliche Altersgruppen geben.

„Nachmittags soll es Angebote für Kinder geben, abends Musik – und zwar so, dass wir möglichst viele ansprechen“, erklärt Hafendirektor Henrik Thykjær.

Geplant ist außerdem eine große Ausstellung – sowohl an Land als auch auf dem Wasser. Besucherinnen und Besucher sollen Einblicke in die vielfältigen Aufgaben und Funktionen des Hafens bekommen.

„Viele wissen gar nicht genau, womit sich ein Wirtschaftshafen eigentlich beschäftigt und wie wichtig er für die Stadt und die Region ist. Das möchten wir sichtbarer machen“, sagt Erwin Andresen.

Zusammenarbeit statt Alleingang

Die Organisation des Festes stemmt der Hafen nicht allein. Er arbeitet mit erfahrenen Partnern zusammen, die sich mit größeren Veranstaltungen auskennen.

„Events dieser Größenordnung gehören nicht zu unseren Kernaufgaben. Deshalb sind wir auf die Zusammenarbeit mit Profis angewiesen, die wissen, wie man ein gutes und sicheres Erlebnis schafft“, so der SP-Politiker.

Finanziert wird das Hafenfest vom Hafen selbst und den Unternehmen dort. Eine kommunale Mitfinanzierung sei nicht vorgesehen. „Es werden keine Steuergelder verwendet“, hält Andresen fest.

Weitere Informationen folgen

Datum und Künstlernamen stehen noch nicht fest. Der Hafen hofft jedoch, in den kommenden Monaten konkreter zu werden.

„Wenn es neue Informationen gibt, werden wir damit so schnell wie möglich an die Öffentlichkeit gehen“, sagt Erwin Andresen, der sich auf das neue Event freue, das wohl in Zukunft regelmäßig wiederholt werden solle. 

Rolle von Stadtfesten für die Gemeinschaft 

Studien von Stadtmarketing‑Organisationen unterstreichen, dass Stadtfeste helfen:

  • soziale Kontakte zu schaffen,
  • Tradition und regionale Verbundenheit zu stärken,
  • und die Vielfalt städtischer Angebote sichtbarer zu machen. 

Nach diesen Untersuchungen tragen Stadtfeste dazu bei, Innenstädte lebendig zu halten, Identität zu stiften und Netzwerke zwischen Handel, Gastronomie, Kultur und Bevölkerung zu fördern.

 

 

 

Gemütlich einen Snack genießen – das Wetter spielte 2023 auf jeden Fall mit.