Kløften Festival

Technik zickt, das Publikum bleibt: Kløften rockt im Regen

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Begeisterte Fans zum Auftakt des Musikevents im Stadtpark Kløften

Der erste Abend beim Kløften Festival in Hadersleben: Regen von oben, Beats von vorn und eine Stadt, die sich davon nicht ausbremsen lässt. Zwischen Matsch und Musik feiern die Fans.

Schon am frühen Donnerstagabend füllt sich der Kløften-Park. Es regnet. Wieder einmal. Junge Leute tanzen im Matsch. Die Band „Hugorm“ erobert die Bühne mit Songs, zu denen viele mitsingen können.

Als das Duo „Hav og Kamal“ übernimmt, sind die Fans jünger – und lauter. Viele Teenager feiern ausgelassen, springen zu den Beats der beiden Freunde.

Andreas Odbjerg: Aus dem Küken ist ein bekannter Schwan geworden.

Im „Off“ zapfen Freiwillige Bier, verteilen Shots und sorgen dafür, dass niemand auf dem Trockenen sitzen bleibt.

Wenn die Technik baden geht

Super Stimmung im Regen

Zum Auftritt von Andreas Odbjerg: ein Wolkenbruch, dann technische Probleme. Die Musik verstummt, das Publikum bleibt gespannt.

Odbjerg nutzt die unfreiwillige Sendepause für eine Zeitreise – erzählt, wie er sich beim allerersten Mal auf der kleinen Kløften-Bühne wie ein frisch geschlüpftes Vögelchen gefühlt habe. Heute ist der Mann weltbekannt in Dänemark – und dafür bedankt er sich beim Publikum. Zeit genug hat er ja.

Königliche Momente mit „Queen Machine“

Das Bier fließt in Strömen

Als „Queen Machine“ die Bühne übernimmt, taucht plötzlich alles in ein Meer aus Licht und Farben. Gitarrenriffs zucken durch die Nacht, die Diskokugel wirft glitzernde Muster über tanzende Köpfe.

Freddie Mercury lebt in jeder Pose von Sänger Bjarke Baisner Laursen, in jedem mitgesungenen Refrain und in den Armen, die sich im Takt der Musik in den Himmel recken. Die Band kopiert nicht, sie feiert Queen – und das Kløften-Publikum feiert mit.

Erst spät in der Nacht leert sich der Park. Die Vorfreude auf die nächsten Tage wächst.

Sänger Bjarke Baisner Laursen von „Queen Machine“ in Bestform beim Kløften Festival
Rapper Branco