Leserbeitrag

„Standort Lunden wichtig für die gesamte Minderheit“

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Bei der Weihnachtsfeier im Kindercampus Lunden. In der kleinen Aula der Schule treffen sich auch Vereine auf Nordalsen, so findet unter anderem der gemütliche Nachmittag des Pfarrbezirks Gravenstein (Gråsten) dort statt.

Der BDN Bezirksvorstand Sonderburg nimmt Stellung zur drohenden Schließung der Deutschen Schule Lunden: Der Standort wird nicht zuletzt als örtliche Anlaufstelle und Veranstaltungsort für Nordalsen benötigt, schreibt die Bezirksvorsitzende Ruth Nielsen in ihrem Beitrag.

Wir möchten darauf aufmerksam machen, dass der Kindergarten und die Schule Lunden nicht nur für den DSSV, sondern für die gesamte Minderheit von großer Bedeutung sind.

Dies wird auch dadurch deutlich, dass trotz (oder wegen) der Auflösung des Ortsvereins Norderharde im August 2025 der BDN Sonderburg inzwischen über 60 Mitglieder mit der Postnummer 6430 hat. Außerdem wohnen zahlreiche Eltern der Lundener Kindergarten- und Schulkinder in anderen Ortschaften Alsens.

Der Standort Lunden wird als örtliche Anlaufstelle und Veranstaltungsort für Nordalsen benötigt, da die Entfernung nach Sonderburg (ca. 30 Kilometer) einfach zu groß ist.

In einer Zeit, wo auf Nordalsen Milliarden investiert werden, würde der Bereich durch die Schließung der beiden Institutionen für die Deutsche Minderheit in sehr kurzer Zeit zu einem weißen Fleck auf der Landkarte werden.

Deswegen fordern wir die Hauptvorstände des DSSV und des BDN auf, von einer Schließung des Standortes Lunden abzusehen, um auch in Zukunft ein aktives Minderheitenleben auf Nordalsen zu ermöglichen.

Im Namen des gesamten Bezirksvorstandes, Ruth Nielsen, Vorsitzende BDN Bezirk Sonderburg

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