Leserbrief

„Schulschließungen: Antwort auf die Antwort“

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Hanns Peter Blume hat einige Bemerkungen zum Antwortbrief aus dem Generalsekretariat zu den Schulschließungen.

  • „Lange Analyse“ – das heißt, man hat an verantwortlicher Stelle schon lange von finanziellen Problemen gewusst, hat aber nicht rechtzeitig über annehmbare Lösungen nachgedacht.
  • „Qualität von Bildung und Betreuung langfristig sichern.“ Im Umkehrschluss könnte man daraus lesen, dass die Qualität in Lunden und Rapstedt nicht gesichert ist, obwohl es dort gut läuft.
  • „Lunden und Rapstedt haben die Möglichkeit, tragfähige Zukunftskonzepte vorzulegen.“ – Warum sollen Lunden und Rapstedt diese Konzepte alleine entwickeln und das auch noch in ziemlich kurzer Zeit? Wäre es nicht auch Aufgabe des DSSV und des BDN gewesen, konstruktive Vorschläge zu machen, anstatt nur eine Schließung anzudrohen?
  • „Minderheit zukunftsfähig machen.“ – Das erreicht man bestimmt nicht durch Schließung von funktionierenden Institutionen, auch wenn diese mehr Finanzen beanspruchen als andere. Wo bleibt das Prinzip der Solidarität?

Hanns Peter Blume, Tingleff

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