Leserinnenbrief

„Nørreport-Park: Rutschen, Kirchkaffee und insektenfreundliches Areal“

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Conni Schilling Beck aus Apenrade wirbt in ihrem Leserinnenbeitrag für den Erhalt des beliebten „Stadtraums“ im Norden der Stadt und appelliert an Politik und Bürgerinnen und Bürger, sich für das Areal einzusetzen.

Apenrade ist ein unglaublich schöner Ort zum Leben; hier gibt es Strand, Sand, die Förde und jede Menge Wald, der unsere Stadt von allen Seiten umgibt.

Zurzeit haben wir im nördlichen Teil des Zentrums ein ganz fantastisches Areal ohne Bebauung. Die offizielle Bezeichnung lautet „Stadtraum“, da es offenbar nicht „Park“ heißen darf. Liegt das daran, dass „Park“ etwas Dauerhaftes bezeichnet und „Stadtraum“ etwas, das nur vorübergehend existieren soll?

Diesen Stadtraum, den ich Park nenne, kann man für so viele verschiedene Dinge nutzen, dass diejenigen, die meinen, es müsse auf einen „Minipark“ reduziert werden, anscheinend das Erleben der Apenrader Bürgerinnen und Bürger an diesem Ort nicht verstanden haben. Am Wochenende hatte ich Besuch von zwei Enkelkindern, die ihre Freude an einer Rutschpartie auf den roten Rutschen hatten. Sie freuen sich schon darauf, bei ihrem nächsten Besuch in unserer Stadt wieder viele Dinge in diesem Park zu erleben, wo es Hügel mit ein wenig unheimlichen Dingen wegen Halloween gibt. Neulich war ich bei einem Open-Air-Gottesdienst von Anke Krauskopf; anschließend tranken wir „Kirchkaffee“ im Stehen im Park.

Dieser Park kann etwas, was andere Orte in der Stadt nicht können, ja, er kann sogar etwas für die Insekten sein – mit dem großen Insektenhotel und den überall wachsenden Wildpflanzen. Soll all das verschwinden und auf das Mindeste reduziert werden, wenn man daran festhält, dass dort Häuser und dazugehörige Parkplätze bis hin zur H. P. Hanssens Gade gebaut werden sollen?

Ich wünsche mir nachdrücklich, dass diejenigen, die hier in der Stadt entscheiden, erkennen, dass wir Bürgerinnen und Bürger dieses Areal brauchen – und dass es nicht nur wir Einwohner und eine kleine Zahl von Ratsmitgliedern sind, die sich für den Park und gegen die Häuser entscheiden.

Denken Sie auch daran, liebe Bürgerinnen und Bürger, dass unsere Stimmen am 18. November sehr entscheidend sein können.

Die in diesem Leserbeitrag vorgebrachten Inhalte wurden nicht von der Redaktion auf ihre Richtigkeit überprüft. Sie spiegeln die Meinung der Autorin oder des Autors wider und repräsentieren nicht die Haltung des „Nordschleswigers“.