Leserbrief

„Geländer würde Sicherheit auf der Ekensundbrücke erhöhen“

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Die Brückenklappen bleiben ermeut in zwei Nächsten geöffnet.
Die viel befahrene Brücke in Ekensund

Die Ekensundbrücke verbindet Gravenstein und Ekensund über den Einlauf in das Nübeler Noor. Ein Geländer auf der Brücke soll die Sicherheit erhöhen, meint Leif Curdes, Topkandidat für die Schleswigsche Partei.

Viele Pendlerinnen und Pendler nutzen die Ekensundbrücke, um auf die Arbeit zu fahren. Die Buslinie 223 nutzt sie außerdem, um die wichtige Strecke zwischen Broacker (Broager) und Gravenstein (Gråsten) zu bedienen.

Auf der Brücke verlaufen vier Spuren, sowie Fußgeh- und Fahrradwege auf beiden Seiten. Und hier sehe ich Raum für Verbesserung.

Die Autos auf der Straße fahren 70 km/h – oft sogar schneller – ohne jegliche Form von Abgrenzung zwischen ihnen und den zu Fuß gehenden. Hier kann man sich schnell unsicher fühlen, wenn man auf dem schmalen Weg zwischen dem Geländer zur Wasserseite und der Straße über die Brücke möchte. Auch als Eltern kann man sich bestimmt unwohl mit dem Gedanken fühlen, dass das eigene Kind diesen Weg alleine bezwingen soll.

Diese Situation kann leicht gefährlich werden, aber das ist nicht nötig. Ein Geländer auf beiden Seiten des Fußgeh- und Fahrradweges ist hier die Lösung. Ein solches gibt es bereits teilweise vor den Schranken. Ich finde, dass man dieses gut über die ganze Brücke fortsetzen könnte.

Dieses Geländer würde nicht nur dazu beitragen, dass Kinder sowie Erwachsene sicher die Brücke überqueren können, aber auch dazu, dass die Verbindung zwischen Ekensund und Gravenstein, und damit die Möglichkeiten, die man als zu Fuß gehende Person außerhalb der Städte hat, besser werden.

Leif Curdes, Kandidat zur Kommunalwahl für die Schleswigsche Partei in der Kommune Sonderburg

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