Leserbrief

„Die Mitte ist kein Kompromiss, sie ist unser Auftrag“

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Hier im Sonderburger Rathaus gestalten 31 gewählte Mitglieder des Stadtrats die Kommunalpolitik. In den vergangenen Wahlperioden konnten sich stets alle Parteien auf einen gemeinsamen Haushalt einigen.

Fortschritt entsteht, wenn man über Parteigrenzen hinausdenkt, schreibt Stadtratsmitglied Kirsten Bachmann in ihrem Leserbrief. Damit antwortet sie auf einen Vorwurf der Dänemarkdemokraten.

Die Dänemarkdemokraten versuchen – wie zuvor schon die Sozialistische Volkspartei – uns in das alte Schema von „links“ und „rechts“ zu pressen. Doch Sonderburg beweist Tag für Tag, dass Fortschritt dort entsteht, wo man über Lagergrenzen hinweg denkt. 

Die Schleswigsche Partei (SP) steht in der politischen Mitte – nicht als bequemer Kompromiss, sondern als aktive Gestalterin. Wir suchen Lösungen statt Schlagworte. Unser Ziel ist, die Kommune voranzubringen – nicht, ideologische Gräben zu vertiefen.

Seit zwanzig Jahren ist die SP stabile Kraft Sonderburger Kommunalpolitik. Wir sind Garant für breite Haushaltsvereinbarungen und verlässliche Mehrheiten. Wir haben Investitionen in Bildung, Wirtschaft, Kultur und Stadtentwicklung ermöglicht – nicht, weil wir einem politischen Block angehören, sondern weil wir Brücken bauen.

Sonderburgs Stärke liegt darin, dass Parteien gemeinsam Verantwortung übernehmen. Das ist das Gegenteil jener Polarisierung, die die nationale Politik zunehmend spaltet. Die SP ist unabhängig, pragmatisch und verlässlich – eine regionale Kraft mit klaren Werten: Verantwortung, Zusammenarbeit und Respekt vor Vielfalt. Wer die Mitte als „unentschieden“ abtut, hat nicht verstanden, dass sie der Ort ist, an dem Politik wirkt. Wir stehen fest in der Mitte, bei den Menschen der Kommune Sonderburg.

Kirsten Bachmann, Fraktionsvorsitzende und Bürgermeisterkandidatin der Schleswigschen Partei in der Kommune Sonderburg,

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