Wort zum Sonntag

„Der gute Hirte“

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Im Wort zum Sonntag erinnert Pastorin Cornelia Simon mit Geschichten von Fledermäusen, Turmfalken und Schafen daran, wie wertvoll Leben ist – und warum Vertrauen und Fürsorge manchmal mehr zählen als Leistung und Tempo.

Mögt ihr Fledermäuse, mögt ihr Turmfalken? Ich habe erlebt, dass ganze Bauvorhaben gestoppt werden mussten, weil die Fledermäuse Winterschlaf hielten oder weil im Frühling Turmfalken brüteten. So etwas treibt manche Menschen in den Wahnsinn.  

Und nun stellt euch mal vor, ganze Schafherden werden gehalten, ohne je geschlachtet zu werden.

Was der gute Hirte an den Schafen tut, dient dazu, ihnen das Leben zu erhalten. Jesus Christus spricht: „Ich bin der gute Hirte und kenne die Meinen, und die Meinen kennen mich, wie mich mein Vater kennt, und ich kenne den Vater.“ Joh. 10,14

Dem guten Hirten geht es um das Leben der Schafe. Ihr Leben soll erhalten werden und zwar für immer!

Wir kennen einander, wir gehören einander – und wir sind dermaßen unterschiedlich, dass es vor Gott kein zweites gibt. Vor Gott sind weder alle Schafe noch alle Menschen gleich. Jedes ist anders. Aber für jede und jeden hat Gott dasselbe bereit: ein Leben in Hülle und Fülle. Der gute Hirte ruft uns, er schenkt voll ein, er ist gut, er ist motiviert, er nimmt uns bei der Hand bis zur grünen Aue.