Leserbrief

„Aufwertung der Schulen ist kein Solo-Projekt – es ist eine gemeinsame Verantwortung“

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Die Rahmenbedingungen für Volksschulen unterliegen kommunaler Regie, beispielsweise was die Instandhaltung der Gebäude angeht.

In einem gemeinsamen Leserbrief betonen fünf Parteien des Sonderburger Stadtrats, dass die umfangreichen Schulrenovierungen in Sonderburg ein gemeinschaftliches Projekt aller Parteien im Stadtrat sind – kein Alleingang von Venstre. Gemeinsam setzen sie sich für moderne, zukunftssichere Lernumgebungen ein, die das Wohlbefinden und die Bildungsqualität nachhaltig stärken.

In einem kürzlich erschienenen Leserbrief behauptet Jimmy Simonsen von Venstre, dass die Partei nahezu allein gegen den Rest des Stadtrats kämpfen musste, um die Schulrenovierungen in Gang zu bringen – eine Behauptung, die mehr Drama als Belege enthält.

Es ist beschämend, dass der neue Spitzenkandidat von Venstre die breite Zusammenarbeit schwächt, die gerade die historisch großen Schulinvestitionen möglich gemacht hat. Und wir distanzieren uns gemeinsam von der Behauptung eines „niedrigen Niveaus“ an den Schulen der Kommune. Die Fakten sagen etwas anderes: Sonderburg liegt in Süddänemark sowohl bei den Durchschnittsnoten als auch beim Wohlbefinden ganz vorne. Darauf wollen wir aufbauen.

Mit „Skolernes Årti“ macht die Kommune Sonderburg einen historischen Schritt, um unseren Kindern die besten Rahmenbedingungen für Lernen und Entwicklung zu sichern. Diese Initiative geht nicht nur um Instandhaltung, sondern um eine massive Investition in die Schaffung zukunftssicherer und inspirierender Schulen. Wir haben uns verpflichtet, die Schulen deutlich zu verbessern – mit Fokus auf besseres Raumklima, moderne Gebäude und flexible Lernumgebungen.

Die Aufwertung der Schulen ist eine gemeinsame Initiative, getragen von allen Parteien im Stadtrat – das Ergebnis einer historischen Koalition, bei der gerade die Schulen im Mittelpunkt stehen. Wir waren uns einig, nach einer klaren Priorisierung basierend auf einer gründlichen Analyse zu renovieren. Das Ausmaß der Investitionen, die breite Einbeziehung und die langfristige Ausrichtung wurden in den Verhandlungen festgelegt – nicht von Venstre allein.

Vor den Haushaltsverhandlungen lieferten alle Parteien Input an den Bürgermeister, der dann den ersten konkreten Vorschlag vorlegte. Andere haben die Feder gespitzt und „Skolernes Årti“ formuliert. Dass wir heute mit einer Gesamtinvestition von einer halben Milliarde Kronen bis 2035 im Schulbereich dastehen, ist das Ergebnis harter Arbeit, eines guten politischen Dialogs und eines starken gemeinsamen Willens – kein Alleingang.

Schleswigsche Partei, Dänische Volkspartei, Neue Bürgerliche, Einheitsliste und Sozialdemokratie sehen weiterhin eine gemeinsame Verantwortung dafür, dass Kinder und Jugendliche in gesunden, modernen Rahmenbedingungen gedeihen und lernen. Und während Venstre in Wahlkampfrhetorik verfällt, bleiben wir anderen auf Kurs und konzentrieren uns auf das Ziel: renovierte und moderne Lernumgebungen, hohe Unterrichtsqualität und eine Volksschule, in der sowohl Kinder als auch Erwachsene gedeihen.

Von Kirsten Bachmann (SP), Stefan Lydal (DF), Bo Kleis Christensen (Neue Bürgerliche), Asger Romme Andersen (Einheitsliste) und Erik Lauritzen (Sozialdemokratie)