Leserbrief

„Vom Projekt zur festen Vereinbarung – jetzt müssen die Kommunen nachziehen“

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Claus Hansen, Stadtratskandidat für die Schleswigsche Partei in Tondern, setzt sich dafür ein, dass die Kommunen beim Katastrophenschutz nachziehen. Die Region Süddänemark unterstützt eine dauerhafte Regelung in diesem Bereich. Die Initiative dafür ging von der SP aus.

Die Region Süddänemark hat soeben bekannt gegeben, dass die Zusammenarbeit im dänisch-deutschen Katastrophenschutz ab 2026 dauerhaft gemacht wird. Das ist ein wichtiger Schritt nach vorn – und eine große Anerkennung der gezielten Arbeit, die die Schleswigschen Partei seit vielen Jahren anführt.

Konkret haben wir im Stadtrat von Sonderburg eine Mitgliederinitiative eingebracht, die breite Unterstützung fand. Sie bildete die Grundlage dafür, dass sich dänische und deutsche Partner anschließend auf ein Finanzierungsmodell einigen konnten – und nun sind wir so weit, dass die Region Süddänemark eine dauerhafte Regelung unterstützt.

Doch wir sind noch nicht ganz am Ziel. Damit die Vereinbarung wirklich Wirkung zeigt, ist es notwendig, dass auch die vier süddänischen Kommunen mit klaren Beschlüssen und finanzieller Mitbeteiligung mitziehen. Wir schulden es den Bürgerinnen und Bürgern, dass ihre Sicherheit nicht von temporären Projekten abhängt, sondern auf einem soliden Fundament steht.

In Tondern wissen wir, wie wichtig die Hilfe von der anderen Seite der Grenze sein kann. Wenn ein Brand oder Unfall eintritt, sind es oft die deutschen Kollegen, die am schnellsten vor Ort sein können. Deshalb darf die Grenze kein Hindernis, sondern muss eine Stärke sein.

Mein Appell ist klar: Lasst uns in den Kommunen dem guten Beispiel der Region Süddänemark schnell folgen, damit wir gemeinsam ein Grenzland schaffen, in dem Sicherheit und Katastrophenschutz nicht an der Landesgrenze enden.

Claus Hansen
Stadtratskandidat
für die Schleswigschen Partei
Søgårdsvej 22
6240 Løgumkloster

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