Leserbrief

„Küstenschutz braucht mehr als Versprechen aus Kopenhagen“

Veröffentlicht Geändert
Peter Asmussen
Peter Asmussen stellt sich im November zur Wahl für den Apenrader Stadtrat.

Der Kandidat der Schleswigschen Partei für die Kommunalwahl 2025 meint, dass staatlich zugesagte Mittel für den Küstenschutz schnell und unkompliziert an die Orte kommen müssen, wo sie benötigt werden, damit private Werte geschützt werden.

Die Regierung hat soeben Milliarden für den Küstenschutz zugesagt – das ist ein wichtiger Schritt. Aber wir dürfen uns nicht einreden lassen, dass das Problem damit gelöst sei. Wie „DR“ kürzlich berichtete, gibt es bereits Kritik: Das Geld reicht nicht aus, und konkrete Pläne fehlen.
In Apenrade kennen wir die Herausforderungen nur zu gut. Die Sturmflut 2023 hat deutlich gezeigt, wie verwundbar wir sind. Die Bootshäuser am Strandvej, private Häuser und große Teile unserer Küstenlinie an der Förde waren von den Wassermassen bedroht. Und beim nächsten Mal könnte es noch schlimmer werden.

Entscheidend ist, dass die staatlichen Mittel in lokale, zielgerichtete Projekte umgesetzt werden. Wir brauchen echtes Handeln – nicht nur Absichtserklärungen. Vereine, Bürger und Kommunen entlang der Küste können die wirtschaftliche Last nicht alleine tragen. Deshalb muss der Staat nicht nur Geld im Finanzgesetz bereitstellen, sondern auch eine schnelle und unkomplizierte Verteilung sicherstellen, damit wir sofort beginnen können.

Küstenschutz ist kein Luxus. Es geht um Sicherheit, um den Schutz von Werten in Millionenhöhe und um die Bewahrung der Gemeinschaften, die das Herz unserer Städte und Vereine bilden.

Als Kandidat der Schleswigschen Partei zur Kommunalwahl 2025 werde ich mich dafür einsetzen, dass die Kommune Apenrade Druck macht – sowohl gegenüber dem Staat als auch in Zusammenarbeit mit unseren lokalen Akteuren. Es ist an der Zeit, Verantwortung für die Zukunft zu übernehmen, bevor die nächste Sturmflut kommt.


Peter Asmussen,
Kandidat zur Kommunalwahl 2025 in Apenrade für die Schleswigschen Partei

Die in diesem Leserbeitrag vorgebrachten Inhalte wurden nicht von der Redaktion auf ihre Richtigkeit überprüft. Sie spiegeln die Meinung der Autorin oder des Autors wider und repräsentieren nicht die Haltung des „Nordschleswigers“.