Leserbrief

„Erhalt des Nørreportparks als dauerhaften Park“

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Peter Asmussen
Peter Asmussen geht am 18. November für die Schleswigsche Partei in Apenrade ins Wahlrennen.

SP-Kandidat Peter Asmussen legt Gründe dar, weshalb der umstrittene – mittelfristig angelegte – Nørreportpark bewahrt werden sollte, obwohl beschlossen ist, dass dort unter anderem Wohnungen entstehen sollen.

Ich möchte mich dem klaren Beitrag von Birgitta Waller in der JydskeVestkysten vom 9. September anschließen. Sie legt auf überzeugende Weise dar, was wir in der Bürgergruppe rund um den Nørreportpark tatsächlich wollen – und was nicht.

Es geht nicht darum, ein Gelände mit wildwachsendem Gras, hohen Böschungen und Unkraut zu erhalten. Es geht darum, den Nørreportpark als einen echten, dauerhaften Stadtpark fertigzustellen, in dem wir uns alle versammeln können: zum Spielen, zum geselligen Beisammensein, für Kulturveranstaltungen, Studentenfeiern, Konzerte, Street Food oder einfach für eine Tasse Kaffee und eine Pause im Grünen.

Es geht auch darum, den Blick auf die schönen Häuser in der Umgebung zu bewahren, der durch die Abrisse rund um das Hotel Danmark und Kvickly freigelegt wurde. Eine Bebauung würde nicht nur diese visuelle Qualität zerstören, sondern uns auch die Chance nehmen, mitten in der Stadt eine grüne Oase zu entwickeln.

Der Stadtrat nennt den Nørreportpark einen „vorläufigen Park“. Wir sind hingegen der Meinung, dass die Stadt einen dauerhaften Park braucht, der zu einem Treffpunkt für Generationen und Interessen werden kann. Eine Bebauung des Areals würde kein Wohnungsproblem lösen, sondern lediglich die einzigartige Möglichkeit nehmen, die Innenstadt mit Leben, Kultur und Gemeinschaft zu stärken.

Ich stehe daher zusammen mit Birgitta Waller und der Bürgergruppe: Lasst uns den Nørreportpark fertigstellen – nicht verbauen.

Peter Asmussen,
Nørrehesselvej 40,
6200 Aabenraa

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