Leserbrief

„Eine deutsch-dänische Kulturwoche für die Schulen“

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Wie kann man den grenzüberschreitenden Dialog schon früh fördern? Stadtratsmitglied Kurt Asmussen von der Schleswigschen Partei aus der Kommune Apenrade schlägt eine jährliche Kulturwoche vor, bei der Schülerinnen und Schüler aus Deutschland und Dänemark gemeinsam lernen, musizieren, kochen – und einander begegnen.

Oft ist vom deutsch-dänischen Miteinander die Rede – doch dabei sollte es nicht nur um Wirtschaft und feierliche Reden gehen. Zusammenarbeit beginnt damit, dass man einander kennt – und das fängt in der Schule an.

Deshalb sollte die Kommune Apenrade eine deutsch-dänische Kulturwoche für die Schulen einführen: Eine Woche, in der sich Schülerinnen und Schüler von beiden Seiten der Grenze begegnen, am Unterricht der jeweils anderen teilnehmen, gemeinsam musizieren, Sport treiben, kochen oder Theater spielen – und erleben, dass Sprache keine Barriere sein muss.

Es gibt bereits enge Kontakte zwischen Schulen, Vereinen und Kultureinrichtungen, doch diese finden punktuell und ohne übergeordneten Rahmen statt. Eine jährlich stattfindende Kulturwoche könnte diese Aktivitäten bündeln und den Schülerinnen und Schülern einen natürlichen Zugang zu beiden Kulturen vermitteln – der dänischen und der deutschen.

Wenn wir die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Zukunft stärken wollen, sollten wir dort anfangen, wo die Neugier am größten ist: bei den Kindern.

Kurt Asmussen
Stadtratsabgeordneter der Schleswigschen Partei
und erneut SP-Kandidat bei den Kommunalwahlen 2025
Pebersmarkvej 31, Pebersmark
6372 Bylderup-Bov

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