Blaulicht

Trickbetrüger-Pärchen in Apenrade nur bedingt erfolgreich

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Die Polizei ist zuversichtlich, dass mit der Bankkarte der alten Dame keine Abhebungen getätigt wurden (Symbolfoto).

Ihre Gutgläubigkeit wurde einer 89-jährigen Apenraderin fast zum Verhängnis. Sie händigte einem vermeintlichen Bankmitarbeiter ihre Bankkarte aus. Die Polizei ist jedoch hoffnungsfroh, dass ihr Konto gerade noch rechtzeitig gesperrt werden konnte.

Weil ihr Bankkonto ganz schnell gesperrt werden konnte, scheint eine 89-jährige Apenraderin gerade noch mit einem blauen Auge davongekommen zu sein. Ein Trickbetrüger-Pärchen ist aller Wahrscheinlichkeit leer ausgegangen, obwohl es ihm gelang, der betagten Dame unter einem Vorwand die Bankkarte nebst persönlicher Identifikationsnummer (kurz: PIN) abzuluchsen.

Die 89-Jährige wurde gegen 14.15 Uhr von einer Frau angerufen, die sich als besorgte Bankmitarbeiterin ausgab. Um Schlimmeres zu verhindern, sei es nötig, die Bankkarte abzugeben. Die vermeintliche Bankangestellte kündigte den Besuch eines Kollegen an, der auch kurz darauf vor der Wohnungstür der 89-Jährigen stand. Ihm händigte die gutgläubige Frau die Bankkarte aus.

Da das Konto der 89-Jährigen schon wenige Minuten später gesperrt wurde, gelang es dem Betrügerpärchen offensichtlich nicht, Geld mit der Bankkarte abzuheben. Zumindest war das der Wissensstand von Polizeikommissar Martin Hess Pedersen vom zuständigen Bezirksrevier in Sonderburg (Sønderborg) am Donnerstagmorgen. Außerdem hatte die Polizei zudem kurz nach der Tat über den Kurznachrichtendienst „X“ die Aufforderung an die Bevölkerung herausgegeben, in der Nähe von Geldautomaten nach verdächtigen Personen Ausschau zu halten.