Blaulicht

Einbruchsserie in Apenrade: Auch zwei deutsche Schulen betroffen

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Ob am DGN etwas gestohlen wurde, ging aus dem Polizeibericht am Dienstag noch nicht hervor (Archivfoto).

Unbekannte Täterinnen oder Täter sind am vergangenen Wochenende gleich mehrfach in Apenrade aktiv gewesen – darunter auch auf dem Gelände des Deutschen Gymnasiums für Nordschleswig und der benachbarten deutschen Privatschule. Die Polizei schließt einen Zusammenhang zwischen mehreren Einbrüchen nicht aus – auch nicht zu Vorfällen im benachbarten Tondern.

Zwischen Freitagabend, 18 Uhr, und Montagmorgen, 6.30 Uhr, ist sowohl in einen Schuppen auf dem Gelände des Deutschen Gymnasiums für Nordschleswig (DGN) als auch in den Keller der benachbarten Deutschen Privatschule Apenrade (DPA) eingebrochen worden. Beide Einrichtungen befinden sich am Svinget – für die Polizei ein deutlicher Hinweis auf einen möglichen Zusammenhang.

„Dass diese beiden Taten miteinander in Verbindung stehen, liegt nahezu auf der Hand“, erklärt Polizeikommissar Chris Thorning Vesterdal vom Bezirksrevier in Sonderburg (Sønderborg).

Weitere Einbrüche am Næstmark und am Stegholt

Am selben Wochenende wurde zudem ein Einbruch in eine Lagerhalle am Straßenzug Næstmark gemeldet – unweit der rückwärtigen Zufahrt zum Gymnasium. Auch hier liegt die Vermutung nahe, dass es sich um dieselben Täterinnen oder Täter handelt.

Ebenfalls betroffen: zwei Objekte am Straßenzug Stegholt, darunter der Secondhandladen der Hilfsorganisation „Kirkens Korshær“ sowie eine private Garage. Auch hier sieht die Polizei deutliche Parallelen.

„Wir stehen zwar noch ganz am Anfang der Ermittlungen, aber es würde mich nicht überraschen, wenn sich herausstellt, dass alle fünf Einbrüche in Apenrade auf dasselbe Konto gehen“, so Vesterdal.

Mögliche Verbindung zu Tondern

Auch in Tondern (Tønder) wurden am selben Wochenende mehrere Einbrüche gemeldet – allesamt in der Innenstadt verübt. Ob sich ein direkter Zusammenhang zwischen den Einbrüchen in Tondern und Apenrade herstellen lässt, müssen die weiteren Ermittlungen zeigen.

Laut Polizei wurde bereits Videomaterial aus Überwachungskameras gesichert. Dieses werde nun ausgewertet. Wer allerdings weitere Aufnahmen zur Verfügung stellen kann oder selbst etwas beobachtet hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 114 bei der Polizei zu melden.