Kommunalwahl 2025

Tonderner Kommunalvorsitzende der SP schwebte auf Wolke sieben

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Kommunaldirektor Lars Møldrup (l.) gratuliert Jørgen Popp Petersen zum Wahlsieg.

Christian Andresen lobt alle Kandidatinnen und Kandidaten für einen wirklich fantastischen Wahlkampf. „Wir haben die ganze Zeit auf ein solches Ergebnis gehofft. Sonst wäre die Wahl von Jørgen Popp Petersen zum Bürgermeister schwieriger gewesen.“

Einen besseren Abgang hätte sich der Kommunalvorsitzende der Schleswigschen Partei, Christian Andresen, nicht wünschen können, als die Schleswigsche Partei (SP) am Dienstag ihre Mandatszahl auf acht Sitze verdoppelte.

Für Andresen war es der letzte Wahlkampf. Im Frühjahr 2026 möchte er zurücktreten und hat seinen Rücktritt schon vor langer Zeit angekündigt. Der Parteivorsitzende gab zu, dass er am Wahlabend auf Wolke sieben geschwebt sei.

Einen Tag nach der Wahl, als er nach den nächtlichen Verhandlungen Banner der SP-Kandidatinnen und -Kandidaten einsammelte, sei er wieder gelandet. Auch andere Helferinnen und Helfer sowie Kandidierende waren unterwegs und entfernten Wahlplakate.

Fantastisches Resultat

„Wir haben die ganze Zeit auf ein solches Resultat gehofft. Hätten wir schlechter abgeschnitten, wäre die Wahl von Jørgen Popp Petersen zum Bürgermeister schwieriger gewesen. Das Ergebnis war fantastisch, genauso wie der Einsatz der Kandidierenden. Jede einzelne Kandidatin und jeder Kandidat habe einen wirklich guten und facettenreichen Wahlkampf geführt. Sei es mit Video oder auf Facebook. Als wir am Sonntag mit unseren Wahlplakaten am Straßenrand standen, wurden wir von den meisten Autofahrern mit Thumbs up gegrüßt. Es gab nur sehr wenig negative Reaktionen.“

„Uns war schon klar, dass wir ein gutes Ergebnis erzielen würden. Popps persönliches Abschneiden konnten die anderen nicht außer Acht lassen. Beim Wahlkampf wurden wir überall freundlich empfangen. Uns wurde viel Unterstützung zuteil.“

Kompliziertere Verhandlungen als 2021

Die aktuellen Konstituierungsverhandlungen bezeichnete er als komplizierter als die vor vier Jahren. Es habe viel Hin und Her gegeben, weil sich jede Partei einbringen wollte, da es so viele Möglichkeiten gab, um eine Mehrheit zu erreichen. „Wir wollten die breite Konstituierung und sind daran intereressiert, die Zusammenarbeit fortzusetzen. Verhandlungen sind ein Geben und Nehmen“, so Andresen.

Riesig gefreut habe er sich über die Wahl des jungen SP-Kandidaten Victor Puck Terp. „Victor ist unser Newcomer und hat sich fantastisch geschlagen. Er ist unser junger Aspirant. Schön war auch am Wahlabend zu sehen, wie andere junge Kandidatinnen und Kandidaten ihm zur Wahl gratulierten.“