Bauvorhaben

Auf der Insel Aarö zur Miete wohnen wird bald möglich

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Die Baugenossenschaft HAB lud kürzlich zum Spatenstich auf der Insel Aarö. Dort entstehen zehn Mietwohnungen.

Die Haderslebener Wohnungsbaugenossenschaft HAB schafft auf der Insel Aarö Wohnraum. Im April kommenden Jahres sollen die Mieterinnen und Mieter einziehen können.

Thomas Buthmann Jürgensen, technischer Leiter der Wohnungsbaugenossenschaft HAB in Hadersleben (Haderslev), rechnet vor: „Das sind im Vergleich rund 1.000 Kronen weniger.“ Es geht um die Miete, die für Mitglieder der Genossenschaft pro Monat fällig wird, wenn sie eine der Wohnungen mieten, die nun auf der Insel Aarö gebaut werden. Kürzlich fand der traditionelle Spatenstich statt.

Insgesamt entstehen am Brummers Gård in Hafennähe vier Häuser mit insgesamt zehn Drei-Zimmer-Wohnungen. Fünf Wohnungen werden 92 Quadratmeter groß sein, fünf etwas größer, nämlich 101 Quadratmeter. Ziel ist, die Inselgemeinschaft auch in den Wintermonaten zu beleben.

Vergleichsweise günstig

Vergleichbare neue Wohnungen in Hadersleben sind nach den Worten von Thomas Buthmann Jürgensen teurer. Wer auf Aarö in einer der neuen 92 Quadratmeter großen Wohnungen leben will, wird eine Miete von gut 7.000 Kronen im Monat zu begleichen haben.

Ob es dieser Grund ist oder das Leben auf einer Insel für einige ein Traum ist, der nun Wirklichkeit werden kann, ohne Wohneigentum zu kaufen – wer weiß. Auf jeden Fall hatten sich vor einiger Zeit im Rahmen eines Infotreffens 70 Mitglieder der Genossenschaft auf die Liste der Interessierten eingetragen. „Aber wie ernst das gemeint ist, das wissen wir nicht, das werden wir sehen“, sagt der technische Leiter. Es können Menschen abspringen, aber auch hinzukommen und in die HAB eintreten. Im April kommenden Jahres sollen die Wohnungen fertig sein.

Den Spaten stach HAB-Vorstandsvorsitzender Mikael Haas Sørensen gemeinsam mit Bürgermeister Mads Skau (Venstre) in die Erde. Bis das geschehen konnte, verging aber einige Zeit.

Wie „Der Nordschleswiger“ 2023 berichtete, gab es damals eine gute Nachricht für die Wohnungsbaugenossenschaft. Die Sozial- und Wohnungsbaubehörde sagte eine Förderung von 4,5 Millionen Kronen zu. Ein erster Förderantrag 2021 scheiterte, viele kleine dänische Inseln waren damals leer ausgegangen.

Die Häuser werden eine rote Ziegelfassade haben und mit Fußbodenheizung ausgestattet sein. Die Wärme wird eine Wärmepumpe liefern. Zur Ausstattung sollen unter anderem eine Gefrierkombination sowie ein Herd mit entsprechender Abzugshaube gehören.