Eishockey

Sønderjyske vermiest Mario Simioni den Einstand

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Mario Simioni war zum ersten Mal seit der Trennung von Sønderjyske im Oktober 2023 wieder in der Woyenser Arena hinter der Bande.

Nach sieben Niederlagen aus den vergangenen neun Spielen haben die Eishockeyspieler von Sønderjyske die sportliche Talfahrt bremsen können. Der neue Frederikshavn-Trainer wirkte auf der Bank bei der 1:5-Schlappe wenig begeistert.

Es war ein Wiedersehen der besonderen Art. Nach einer Trennung von Sønderjyske unter dramatischen Umständen kehrte Mario Simioni in die Woyenser Arena zurück, als neuer Trainer der Frederikshavn White Hawks.

Der temperamentvolle Italo-Kanadier, für seine Wutausbrüche bekannt, wird an der Bande und in der Umkleidekabine deutliche Worte gefunden haben, denn das war mehr als zahnlos, was der Tabellenvorletzte beim Einstand des neuen Trainers aufs Eis brachte.

Energieniveau besser als zuletzt

Die Eishockeyspieler von Sønderjyske kamen ohne die letzte Kraftanstrengung zu einem ungefährdeten 5:1-Heimsieg und konnten die Talfahrt der vergangenen Wochen bremsen, wo sieben der letzten neun Spiele verloren wurden.

Sønderjyske-Direktor Mogens Kastbjerg hatte vor zwei Wochen Enttäuschung über die Platzierung ausgedrückt, aber auch die Erwartung ausgesprochen, dass die Mannschaft einen besseren Ausdruck aufs Eis bringen wird, wenn die Batterien nach der Länderspielpause wieder aufgeladen worden sind.

„Vom Energieniveau war es besser als zuletzt. Wir haben hart gearbeitet und körperbetonter gespielt. Wir hatten in der Vergangenheit nicht gerade den Ruf, dass wir gut aus Länderspiel-Pausen kommen, und deswegen freue ich mich, dass wir mit Feuer in den Augen rausgekommen sind“, sagt Sønderjyske-Trainer Casper Stockfisch zum „Nordschleswiger“.

Wenige Torchancen zugelassen

Die Hellblauen waren vor allem im Anfangsdrittel voller Energie und sorgten innerhalb von 13 Minuten für eine vorentscheidende 3:0-Führung, die im Mitteldrittel verwaltet werden konnte, ohne die große Gegenwehr.

Erst im Schlussdrittel stemmte sich Frederikshavn gegen die drohende Niederlage, doch es änderte sich nichts daran, dass Sønderjyske seinem langjährigen Erfolgstrainer den Einstand bei den Frederikshavn White Hawks vermieste.

„Es ist schön, dass wir fünf Tore gemacht haben, es freut mich aber am meisten, dass wir defensiv so wenig zugelassen haben“, so Stockfisch.

 

Sønderjyske - Frederikshavn WH (3:0,0:0,2:1) 5:1

1:0 Rasmus Lyø (5:48/Ass.: Oskar Drugge, Nikolaj Krag-Christensen/5 gegen 4), 2:0 Nikolaj Krag-Christensen (11:43/Ass.: Jonas Borring, Christian Thunbo), 3:0 Angelo Miceli (12:54/Ass.: Nicolas Werbik), 4:0 Gustav Nielsen (44:27/Ass.: Matt Kopperud), 4:1 Filip Persson (52:51), 5:1 Matt Kopperud (58:14/Ass.: Jonas Borring).

Zeitstrafen: Sønderjyske 1x2 – Frederikshavn 2x2 Minuten. Schiedsrichter: Vernon Hofferd/Rasmus Haarkær Ankersen. Zuschauer: 1.642.