Eishockey

Sønderjyske gibt erst spät Lebenszeichen von sich

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Joseph Jonsson und Sønderjyske mussten eine weitere Niederlage einstecken.

Der Trainerwechsel ist ohne Wirkung geblieben. Die erhoffte Energie kam erneut erst im Schlussdrittel zum Vorschein, als das Spiel in Herlev schon entschieden war.

Lars Foder hat alles andere als einen Traumstart in seiner neuen Rolle als Cheftrainer bekommen. Die Entlassung von Casper Stockfisch und Beförderung des bisherigen Co-Trainers sollte neue Energie freisetzen, doch davon ist bislang nichts zu sehen.

Eine lange Zeit blasse und harmlose Sønderjyske-Mannschaft gab erst im Schlussdrittel ein Lebenszeichen von sich, als das Spiel in Herlev schon gelaufen war. Der Tabellenzweite setzte sich nach einer 4:0-Führung ungefährdet mit 4:2 durch.

Herlev nutzte die ersten beiden Überzahl-Situationen zu einer 2:0-Führung und bestrafte danach den Gegner, als dieser zweimal die Defensive vernachlässigte.

„Wir haben unsere Beine nicht gefunden und auch nicht zu unserem Spiel und zahlen den Preis dafür, wie wir aufgetreten sind. Wir werden jetzt in der Kabine dasselbe Gespräch haben, das wir schon mehr als ein paar Mal in dieser Saison hatten. Reden ist billig – wir müssen das endlich umsetzen“, schimpfte Sønderjyske-Stürmer Angelo Miceli bereits nach dem zweiten Drittel am Mikrofon von „DirekteSport“.

Sønderjyske stemmte sich im Schlussdrittel gegen eine erneute Demütigung und kam noch zu zwei Toren, doch es war viel zu spät. Torwart Mattias Pettersson wurde in den beiden letzten Minuten mit einem sechsten Feldspieler ersetzt, doch spannend wurde es nicht mehr.

Sønderjyske kassierte die dritte Niederlage in Folge und steht im Heimspiel am Freitag gegen Rungsted unter Zugzwang.

 

Herlev Eagles - Sønderjyske (1:0,3:0,0:2) 4:2

1:0 Gustav Green (7:56/5 gegen 4), 2:0 G. Skarström (26:37/5 gegen 4), 3:0 Oliver True (28:48), 4:0 Jerry Välipirtti (31:29), 4:1 Joseph Jonsson (48:48/Ass.: Rasmus Lyø, Nikolaj Krag-Christensen), 4:2 Jacob Schmidt-Svejstrup (55:19/Ass.: Nikolaj Krag-Christensen, Oskar Drugge).

Zeitstrafen: Herlev 2x2 – Sønderjyske 5x2 Minuten. Schiedsrichter: Steffan Ørvad Frydkjær/Alexander Kaptain. Zuschauer: 834.