Fussball

Mehr Punkte, mehr Tore und weniger Gegentore für Sønderjyske

Veröffentlicht Geändert
Daniel Gretarsson hat eine erste Hälfte der regulären Saison mit Höhen und Tiefen gesehen.

Spieler und Trainer von Sønderjyske sehen sich nach der ersten Hälfte der regulären Saison im Soll.

Die Hinrunde der regulären Saison ist für Sønderjyske vorbei. Zwölf Punkte sind aus den ersten elf Saisonspielen herausgesprungen. Es hätten auch mehr sein können, doch alles ist noch im grünen Bereich.

„Wir hatten unsere Höhen und Tiefen. Wir haben zuletzt einige Fehler gemacht, aber ich finde, dass wir in dieser Saison als Mannschaft gewachsen sind. Wir haben mehr Punkte geholt, mehr Tore erzielt und weniger Gegentore hingenommen als zum vergleichbaren Zeitpunkt der vergangenen Saison. Wir gehen in die richtige Richtung und erhobenen Hauptes in die zweite Saisonhälfte“, lautet das Fazit von Sønderjyske-Verteidiger Daniel Gretarsson im Gespräch mit dem „Nordschleswiger“.

Auch der Trainer sieht eine Sønderjyske-Mannschaft im Soll.

Thomas Nørgaard

„Ich gehe mit einem ganz vernünftigen Gefühl in die zweite Saisonhälfte. Wir haben gegenüber dem vergleichbaren Zeitpunkt der vergangenen Saison zwei Punkte mehr geholt und liegen in einer engen Superliga mitten in einem großen Pulk von Mannschaften, wo alles offen ist. Ich finde, dass wir unser niedrigstes Leistungsniveau haben anheben können, wir hatten aber auch weniger Spiele auf unserem Topniveau, wo alles rund läuft. Vielleicht ist es ein Ausdruck dafür, dass die Superliga in dieser Saison stärker geworden ist, ich weiß es nicht“, so Thomas Nørgaard zum „Nordschleswiger“.

Das niedrigste Leistungsniveau seiner Mannschaft hatte er in der ersten Halbzeit gegen OB gesehen.

„Wir spielten schlecht und lagen verdient hinten. OB war weitaus besser, aber in der zweiten Halbzeit haben wir klar dominiert und verdient ausgeglichen. Hätte das Spiel einen Sieger haben sollen, wären wir das“, meint der Sønderjyske-Trainer, der in der Halbzeitpause deutliche Worte fand.

„Ich habe den Spielern gesagt, dass, wenn sie so weitermachen, wir nicht in die Nähe eines Punktgewinnes kommen. OB sah aber früh müde aus, und das haben wir auch in anderen Spielen gesehen. Deswegen haben wir uns vorgenommen, den Gegner zum Laufen zu bringen“, so Thomas Nørgaard, der in der Halbzeitpause Olti Hyseni vom Platz holte, nachdem er kurz zuvor das Gegentor verschuldet hatte.

Der Gästeblock war in Odense gut gefüllt.

„Dieser Ball muss einfach weggeschlagen werden, dann ist es egal, ob man Olti Hyseni oder Magnus Jensen heißt. Wir können uns nicht erlauben, die Dinge auf die leichte Schulter zu nehmen. Olti ist noch ein junger Mann, der zweifelsohne ein Riesenpotenzial hat, aber einige Dinge muss er noch lernen. Heute hat er eine Erfahrung gemacht, die er mitnehmen wird“, meint der Sønderjyske-Trainer.

In der Offensive zauberte nicht etwa Olti Hyseni, sondern Daniel Gretarsson. Der isländische Verteidiger, der auch den Namen Leo trägt, sah wie Leo Messi aus, als er in der ersten Halbzeit seinen Gegenspieler austanzte und das Tor von Kristall Mani Ingason mustergültig vorbereitete. Das Tor wurde allerdings wegen Abseits aberkannt.

„Ich schalte mich gerne vorne ein und freue mich, wenn ich Chancen erzwingen kann. Ich habe genug Selbstvertrauen und weiß, dass ich das kann, aber ich wäre glücklicher gewesen, wenn wir die drei Punkte geholt hätten“, sagt Daniel Gretarsson, der bester Sønderjyske-Spieler in Odense war und immer einen Fuß im Spiel hatte, wenn die Hellblauen gefährlich wurden.

Olti Hyseni wurde zur Halbzeitpause ausgewechselt.

„Wir haben in der ersten Halbzeit keinen Zugriff bekommen, haben aber in der zweiten Hälfte Stärke bewiesen. OB hatte keine einzige Torchance mehr, und mit ein wenig Glück hätten wir die drei Punkte geholt“, meint der Isländer.