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Lyng freut sich über das Ende der Negativserie von Sønderjyske

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Alexander Lyng (Mitte) freut sich mit Kristall Mani Ingason (links) und Daniel Gretarsson über die frühe Sønderjyske-Führung gegen Fredericia.

Nach dem leichten Abwärtstrend der vergangenen Wochen haben die Sønderjyske-Fußballer wieder in die Erfolgsspur gefunden. „Ein reifer und professioneller Einsatz“, meint Alexander Lyng nach dem 3:0-Sieg gegen Fredericia.

Die Sønderjyske-Fußballer sind wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt und haben mit einem soliden Einsatz beim 3:0-Heimsieg gegen den FC Fredericia Abstand zu den Abstiegsplätzen gewonnen, nachdem die Freude über den guten Saisonstart zuletzt ein wenig abgekühlt war. 

Die Hellblauen hatten nach den überzeugenden Siegen gegen Brøndby und Silkeborg ein wenig das Momentum verloren und aus den Spielen gegen Randers, Vejle, FCK und OB lediglich zwei Punkte geholt.

Reife und erfahrene Leistung

„Ja, das Momentum ging ein wenig verloren. Wir sind nach dem Silkeborg-Spiel in eine kleine Negativserie gerutscht. Deswegen ist es extra schön, hinten den Kasten sauber zu halten und drei wichtige Punkte einzufahren“, sagt Sønderjyske-Außenstürmer Alexander Lyng zum „Nordschleswiger“.

Berauschend war die Leistung selten, eher solides Handwerk.

„Am Ball war das nicht unser bestes Spiel. Das war professionelle Arbeit, eine reife und erfahrene Leistung von uns. Wir standen hinten gut und haben kaum eine Torchance zugelassen, während wir vorne abgeklärt waren“, so der 20-Jährige, der sein drittes Saisontor erzielte.

Sein Trainer hatte eine gute Anfangsviertelstunde gesehen, danach war er bis zur Halbzeitpause nicht zufrieden.

Thomas Nørgaard stand zum 100. Mal bei Sønderjyske an der Seitenlinie.

„Wir liefen in den letzten 30 Minuten der ersten Halbzeit nebenher, standen zu tief und spielten ohne Intensität. Wir haben übergeordnet gesehen gut verteidigt und kaum Chancen zugelassen, hatten aber dennoch das Gefühl, dass etwas passieren könnte, und das war unnötig“, meint Thomas Nørgaard nach seinem 100. Spiel als Sønderjyske-Trainer.

In der laufenden Saison stand er mehrmals mit leeren Händen da, obwohl mehr drin gewesen wäre.

Umgekehrte Vorzeichen

„Wir hatten einige Male das Spielgeschehen, das wir uns vorgenommen hatten, sind aber leer ausgegangen, weil der Gegner in entscheidenden Situationen die höhere Qualität hatte. Heute waren die Vorzeichen umgekehrt. Wir hatten in der ersten Halbzeit die höhere Qualität und in der zweiten haben wir professionelle Arbeit verrichtet“, meint Thomas Nørgaard.

In der Länderspiel-Pause sind die Tendenzen aus der ersten Hälfte der regulären Saison ausgewertet und angesprochen worden.

„Wir hatten heute einige defensive Fokuspunkte und haben hier schon eine Steigerung gesehen, und in der Offensive, wo wir aus guten Situationen oft zu wenig gemacht haben, sind wir kollektiver zu Werke gegangen. Es ist mir egal, wer die Tore, die Vorlage oder den Abstauber macht. Ich glaube, die Spieler haben verstanden, wie viel man investieren muss, um auf diesem Niveau zu Torchancen zu kommen. Ich denke, wir haben gute Schritte in die richtige Richtung gesehen“, so der Sønderjyske-Trainer.