Kriminalität

Zoll stoppt Lieferwagen mit mehr als 18.000 Viagra-Pillen

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Der Zoll ist kürzlich bei einer Kontrolle am Grenzübergang Fröslee fündig geworden.

Das Steuerministerium vermeldet einen außergewöhnlichen Fund: Bei einer Kontrolle an der deutsch-dänischen Grenze stieß der Zoll auf über 18.000 Viagra-Pillen.

Der dänische Zoll hat in den dänischen Herbstferien an der deutsch-dänischen Grenze bei Fröslee (Frøslev) einen Lieferwagen gestoppt und mehr als 18.256 Viagra-Pillen gefunden. Dies berichtet das Steuerministerium am Sonnabend, 8. November. 

Mit dem Medikament werden Erektionsstörungen bei Männern behandelt. Es hat sich einen Namen gemacht, sodass der Markenname gelegentlich als Sammelbegriff für vergleichbare Medikamente verwendet wird.

Weitere Medikamente im Lieferwagen

Das Ministerium beschreibt den Fund als „nicht alltäglich“ und teilt mit, dass der Zoll weitere ungesetzliche Medikamente in dem Lieferwagen gefunden hat. 

Medikamente dürfen nach Dänemark nur für den privaten Gebrauch eingeführt werden. Geschieht die Einreise aus einem Drittstaat außerhalb der EU, gelten strengere Regeln. Der Zoll hat die Pillen eingezogen. Die Polizei von Südjütland und Nordschleswig verfolgt die Sache weiter. 

Einzelheiten zu den involvierten Personen oder zu den weiteren Umständen der Kontrolle nennt das Ministerium nicht, schreibt aber, bei geschmuggelten Medikamenten sei die Gefahr groß, dass es sich bei diesen um billige Kopien handeln könne. Diese könnten mehr schaden als nützen.