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Tonderns Jugendrat geht gestärkt ins zweite Jahr

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Gute Stimmung bei der Generalversammlung des Jugend- und Kulturrats

Das Interesse war groß bei der zweiten Generalversammlung des 2024 gegründeten Jugend- und Kulturrats. Alle Mandate konnten vergeben werden – teilweise nach Kampfabstimmungen. Die jungen Mitglieder wollen auch künftig aktiv Einfluss auf die Politik und das kulturelle Leben in der Kommune Tondern nehmen.

Bei dem vor einem Jahr ins Leben gerufenen Jugend- und Kulturrat (Tønder Unge- og Kulturråd, kurz TUK) in der Kommune Tondern handelt es sich nicht um eine Eintagsfliege. Der Rat hat soeben seine zweite Generalversammlung abgehalten, und das Interesse war groß. Alle 21 Plätze wurden vergeben.

„Ich möchte Teil von TUK sein, weil es Einfluss und Möglichkeiten bietet“, sagte Leonora Van Pagee, eines der wiederkehrenden Mitglieder. Sie freute sich darüber, dass so viele für den Rat kandidierten, und darauf, neue Gesichter willkommen zu heißen und die gemeinsame Arbeit fortzusetzen.

Ein wichtiges Ziel von TUK war es, eine breite Vertretung unter den Jugendlichen zu schaffen. Das ist in hohem Maße gelungen. Sieben Schulen in der Kommune hatten die Möglichkeit, eine Schulvertretung zu entsenden, und alle Plätze wurden besetzt.

Kampfabstimmungen waren notwendig

Ein Wahlgang reichte unter den engagierten Jugendlichen nicht aus.

Die übrigen 14 Plätze standen allen jungen Menschen im Alter zwischen 16 und 25 Jahren offen, die einen Bezug zur Kommune Tondern haben. 

Das Interesse war so groß, dass insgesamt vier Wahlgänge und Kampfabstimmungen nötig waren, bevor alle Positionen feststanden, wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht. 

Viele der bisherigen Mitglieder wollten ihre Arbeit fortsetzen, und Neue meldeten sich ebenfalls. Neben den 21 Mitgliedern wurden außerdem drei Stellvertreter in den Rat gewählt.

Ein Rat in Bewegung

Die Gewählten, die bereit sind, sich zu engagieren.

TUK wurde 2024 mit dem klaren Ziel gegründet, den jungen Menschen in der Kommune Tondern eine Stimme und echten Einfluss auf politische Entscheidungen sowie das lokale Kulturleben zu geben.

Der Rat hat unter anderem in Tondern in unmittelbarer Nähe von Leos Pflegecenter den Treffpunkt „Vores Sted“ („Unser Ort“) für alle Jugendlichen in der Kommune geschaffen. Darüber hinaus hatte das Gremium Einfluss auf den Beschäftigungsplan 2025 für junge Menschen, half bei der Einführung der „Young-Tickets“ für das Tønder Festival und organisierte das Tagesfestival „Outloud“.

Mit der Erweiterung auf 21 Mitglieder ist das Fundament nun noch stärker. Der Rat vereint junge Menschen aus der ganzen Kommune – aus Stadt und Land, aus verschiedenen Ausbildungen und mit unterschiedlichen Hintergründen, aber mit einem gemeinsamen Ziel: die Kommune Tondern zu einem noch besseren Ort für junge Menschen zu machen.

Fakten über den Jugend- und Kulturrat

Junge Menschen gestalten die Zukunft

Bei der Generalversammlung wurde sowohl auf das erste Arbeitsjahr zurückgeblickt als auch Pläne für die kommende Zeit geschmiedet. Die jungen Menschen erwähnen in der Mitteilung, dass sie nicht nur gehört werden wollen, sondern ernst genommen werden möchten und aktiv zur lokalen Entwicklung beitragen wollen.

Tonderns neuer Jugend- und Kulturrat legt los

Wo Ideen wachsen: Tonderns Jugend bezieht „Vores Sted“

Die Mitglieder im Jugend- und Kulturrat

• Camilla Lind Tastesen
• Victor Haakon Østergaard Rosenkilde
• Carl Marius Bjørn Jacobsen Gaarde
• Kosora Sakakibara
• Leonora van Pagee
• Feisal Yuusef Ahmed
• August Emil Hornsá
• Johanne Wind Nielsen
• Victoria Marie Wendicke
• Asbjørn Jasmund Soberra
• Marius Wind Rotach
• Mikkel Pogh
• Emma Liv Abild Andersen
• Julie Klinge
• Silje Ockens
• Camille Agathe Tvangsø Sønnichsen
• Nikolaj Weile
• Cecilie Hartung Iwersen
• Elias Rosenberg Nielsen
• Frida Hasager Pedersen
• Erik Andreas Sørensen

Stellvertreter
• Lasse Sabinus Weng-Ludvigsen
• Mikkel Jørgensen Wind
• Oskar Drøhse Elneff