Tønder Festival

Neues Check-in-Konzept in Tondern: Festival startet mit geänderten Anfahrtswegen

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Der Platzverantwortliche René Terp erzählt, warum die Campinggäste in diesem Jahr durch das Industriegebiet hereingelassen werden (Archivfoto).

Damit der Festivalstart in Tondern reibungsloser verläuft, wird der Check-in für campierende Gäste erstmals ins Industriegebiet am Søndre Industrivej verlegt. Die Maßnahme soll Verkehrsstaus vermeiden und mehr Sicherheit rund um den Festivalplatz schaffen. Auch das Fern-Camp „Industrien“ ist dieses Jahr fest im Plan – inklusive Shuttle-Service.

Wenn am Sonnabend, 23. August, ab 8 Uhr Festivalgäste mit dem Campingwagen oder auf andere Art motorisiert in Tondern anrollen, geht es erstmals an den Søndre Industrivej ins Industriegebiet zum Einchecken. Bislang ging die Anfahrt am Festivalplatz vorbei.

„Dadurch erhoffen wir uns einen besseren Flow. Im Bereich des Festivalplatzes fahren während der nächsten Tage sehr viele Arbeitsfahrzeuge, und zudem werden Festivalarmbänder abgeholt. Somit kommt man sich nicht gegenseitig in die Quere“, erläutert Platzwart René Terp.

„Durch den Umzug möchten wir gerne Verkehrsstaus minimieren und den Verkehr in der Innenstadt so wenig wie möglich beeinträchtigen“, so Terp. In früheren Jahren staute sich der Verkehr öfter.

Fern-Camp im Industriegebiet ausgebucht

Der neue Check-in für Campingleute ist am Søndre Industrivej angesiedelt. Am Freitg, 22. August, ab 15 Uhr konnten die Freiwilligen einchecken.

Am Søndre Industrivej liegt auch der Fern-Campingbereich „Industrien“. Was 2024 wegen des regenreichen Sommers als Notlösung funktionierte, ist 2025 von Anfang an ins Programm aufgenommen worden. Vor zwölf Monaten waren einige niedrig liegende Campingflächen nicht nutzbar. „Wir haben Industrien erweitert“, erzählt Terp.

Nicht alle Campierenden seien mit dieser Lage zufrieden, während es andere wiederum gerne dorthin ziehe, wo mehr Ruhe sei. „Bei anderen größeren Festivals ist es nicht ungewöhnlich, dass der Abstand zu den Campingplätzen etwas größer ist“, sagt der Platzverantwortliche.

Ein Shuttlebus fährt vom 27. bis zum 30. August regelmäßig zwischen dem komplett ausgebuchten „Industrien“ und dem Festivalplatz.

Zusätzliche Plätze freigegeben

Die trockene Witterung der vergangenen Wochen hat dazu geführt, dass am Freitag, 22. August, Plätze auf „Herrens Mark“ (ohne Strom) und „Sibirien“ (mit und ohne Strom) angeboten wurden.

Weitere Campingbereiche heißen „Marsken“, „PTI Marken“, „Sort Sol“ sowie „Fuglekvarteret“.

Am Wochenende gibt es auf dem Festivalplatz einen Großeinsatz der Freiwilligen. Sie werden bei den verschiedenen installierten Funktionen die Bars und Anlaufstellen für Essen aufbauen.

Die Campingbereiche des Festivals

Das Wetter spielte bislang mit

„Wir sind bislang durch gutes Wetter privilegiert gewesen, und die Aufbauarbeiten sind gut vom Start gekommen. Wir können natürlich immer von unerwarteten Sachen überrascht werden. Ich bin aber recht zuversichtlich, dass wir bis Mittwoch klar werden“, sagte Terp am Freitagmittag.

Es sind noch fünf Tage hin, bis sich die Festivaltore am Mittwoch, 27. August, 12 Uhr, für die Gäste öffnen.