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Neuer Ponton erweitert das Hafenbad in Sonderburg

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Das Sonderburger Hafenbad, die Illustration zeigt rechts den geplanten Anbau auf dem Wasser.

Das Hafenbad in Sonderburg wird um einen schwimmenden Ponton mit neuen Umkleiden und Toiletten erweitert. Die Bauarbeiten starten im Dezember, und die neuen Einrichtungen sollen Ende Januar 2026 fertig bereitstehen.

Die Stiftung „Bitten & Mads Clausens Fond“ und die Kommune Sonderburg realisieren gemeinsam eine Erweiterung des Hafenbads in der nördlichen Ecke des Stadthafens. Eine Spende der Stiftung ermöglicht neue Einrichtungen am Wasser und setzt eine bestehende Zusammenarbeit fort.

Die Erweiterung umfasst einen Anbau in Form eines schwimmenden Pontons mit einer Fläche von rund 90 Quadratmetern. Auf dem Ponton entsteht ein Pavillon mit Umkleideräumen und Toiletten, darunter ein barrierefreies WC mit Umkleidemöglichkeit, das alle Nutzerinnen und Nutzer verwenden. 

Eine schwimmende Brücke verbindet die neue Plattform mit dem bestehenden Hafenbad, und die Gestaltung orientiert sich an der vorhandenen Architektur, damit Besucherinnen und Besucher das Angebot als durchgehende Anlage erleben.

Das Freibad im Hafen von Sonderburg ist seit der Einweihung am 6. Dezember 2023 ein beliebtes Freiluftangebot. Drei Becken, ein Sprungturm und Flächen zum Sonnenbaden ziehen bislang mehr als 5.000 Badende an, zudem nutzen fast 300 aktive Mitglieder mit Jahresabonnement die Anlage regelmäßig. 

Zwei Tage für Pfahlbauarbeiten geplant

In den Sommermonaten ist die Anlage täglich geöffnet, im Winter kann die Sauna mitsamt Kaltwasserbecken genutzt werden. Ein Zugang ist über ein Tagesticket oder eine Jahresmitgliedschaft möglich.

Die Betreibenden haben in den vergangenen Jahren festgestellt: Der starke Zulauf belastet die ursprünglichen Umkleideräume und hat vorübergehende Lösungen mit Toiletten und Umkleiden an Land nötig gemacht. Die neue Spende der Stiftung schafft die Grundlage, diese Infrastruktur zu verbessern und langfristig zu sichern, damit Besucherinnen und Besucher ein zusammenhängendes und nutzerfreundliches Angebot vorfinden. 

Die Stiftung und die Kommune arbeiten beim Bau eng zusammen und planen die Umsetzung der neuen Einrichtungen im Dezember und Januar, sodass die Erweiterung voraussichtlich bis Ende Januar 2026 fertig ist.

Für die Befestigung des Pontons werden Pfähle in den Meeresboden einvibriert, um Stabilität und Sicherheit zu gewährleisten. Die Arbeiten an der Plattform sollen zwei Tage dauern, und die Verantwortlichen informieren betroffene Nachbarinnen und Nachbarn im Vorfeld über den Start. 

Die Kommune Sonderburg verantwortet den Betrieb und nutzt das Bad, das ein Geschenk der Stiftung anlässlich des 50-jährigen Stiftungsjubiläums im Jahr 2021 war.