Blaulicht

Aufruf der Polizei: Munition liegen lassen

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Der Schießplatz Halk mit seiner vielfältigen Natur steht Spaziergängerinnen und -gänger offen, wenn das Militär nicht übt, hier der Strand am Noor.

Kürzlich brachte ein Mann der Polizei eine Granate vorbei, die er in Halk gefunden hatte. Auch wenn dies in bester Absicht geschehen war, hält die Polizei das für keine gute Idee und gibt einen Rat.

Aus aktuellem Anlass hat die Polizei einen Tipp parat für Menschen, die spazieren gehen: Wer Munition findet, lässt sie liegen, wo sie ist, verständigt die Polizei und sorgt dafür, dass sich andere nicht dem Fundort nähern, bis die Polizei eingetroffen ist.

Und hier der aktuelle Anlass: Am Dienstagnachmittag lieferte ein Mann in bester Absicht in Hadersleben bei der Polizei eine Granate ab, die er auf dem Schießplatz in Halk gefunden hatte. Diese erwies sich, nachdem der Munitionsräumdienst hinzugezogen worden war, als ungefährlich.

Wie die Zeitung „JydskeVestkysten“ erläutert, stammt die Munition typischerweise aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges. Wind und Wellen spülen die Granaten an den Strand.

Die Polizei rät Spaziergängerinnen und Spaziergängern, die am Strand von Halk unterwegs sind, Granaten, auf die sie stoßen, liegen zu lassen und die Polizei zu informieren.

Der Schießplatz dort ist für den Publikumsverkehr geöffnet, solange ihn das Militär nicht nutzt. Infotafeln, ein Lichtsignal und ein roter Ball warnen dann vor dem Betreten. Ansonsten genießen Einheimische und Sommergäste gleichermaßen die vielfältige und einzigartige Natur, die das Meer, das Noor, die naturnah genutzte Weide und die imposante Steilküste im Zusammenspiel bieten.

Nur sollte jedwede Munition, die Frischluftsuchende dort erspähen, auch dort bleiben. Die Schießzeiten veröffentlichen die Streitkräfte.