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Neues Event: Elite der H-Boote gehen in Sonderburg an den Start

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In Sonderburg gehen viele Sportlerinnen und Sportler aus dem In- und Ausland an den Start. (Archivbild)

Im September 2026 sollen 100 bis 150 der besten Seglerinnen und Segler aus dem In- und Ausland im Gewässer um Sonderburg gegeneinander antreten. Es soll das erste von mindestens drei jährlichen Turnieren dieser Art werden.

Die anspruchsvolle H-Boote-Eliteserie der Segelwelt ist ein relativ junger Wettstreit auf den dänischen Gewässern. Die anspruchsvolle Veranstaltung lockt dänische sowie internationale Sportlerinnen und Sportler ins Königreich – nicht zuletzt von südlich der Grenze. 

Wer die tüchtigsten Seglerinnen und Segler im kommenden Jahr im September erleben möchte, tut dies in Sonderburg. Sønderborg Yacht Club (SYC) hat dem kommunalen Ausschuss für Kultur, Sport und Mitbürgerschaft 45.000 Kronen für die Austragung dieses Projekts zugesichert. 

Es summt vor Kultur- und Sportereignissen

„In der Sonderburger Kommune summt es vor Kultur- und Sportereignissen. Auf dem Wasser hat Sønderborg Yacht Club (SYC) seit Jahren Sonderburg mit Turnieren auf die Karte des Segelsports gesetzt, die sowohl Elite als auch Enthusiasten anlocken. Die Kommune unterstützt die Veranstaltung, die das Vereinsleben fördert, die Gemeinschaft stärkt und Gäste aus nah und fern an unsere Küste holt“, sagt die Vorsitzende des Ausschusses für Kultur, Sport und Freizeit, Christel Leiendecker von der Schleswigschen Partei (SP).

Im September werden in Sonderburg 100 bis 150 Seglerinnen und Segler erwartet. Die Eliteserie besteht aus vier Wochenendturnieren in vier verschiedenen Städten. Die Resultate fließen in die jährliche Rangliste. Die einzelnen Turniere auf dem Wasser werden auf großen Bildschirmen für alle zugänglich gemacht. 

Auf dem Wasser hat Sønderborg Yacht Club (SYC) seit Jahren Sonderburg mit Turnieren auf die Karte des Segelsports gesetzt, die sowohl Elite als auch Enthusiasten anlocken.

Christel Leiendecker

Eine neue Tradition

Thomas Worm Larsen, der stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Kultur, Sport und Freizeit, sieht noch mehr Möglichkeiten in der Veranstaltung. „Die Eliteserie ist ein klares Beispiel, wie wir unsere schöne Natur und das Hafenmilieu für Sporterlebnisse nutzen. So gibt es mehr Leben im Hafen und in der Stadt“, sagt er.

In den kommenden drei Jahren soll die H-Boot-Eliteserie in Sonderburg stattfinden. Das Budget für 2026 liegt bei 175.500 Kronen, die mithilfe von Startgebühren, Sponsoren und Verkäufen finanziert werden sollen. Der Zuschuss der Kommune stammt aus dem Topf für kulturelle Veranstaltungen und Events 2026.

Die Eliteserie ist ein klares Beispiel, wie wir unsere schöne Natur und das Hafenmilieu für Sporterlebnisse nutzen. So gibt es mehr Leben im Hafen und in der Stadt.

Thomas Worm Larsen

 

H-Boote

Ein H-Boot gehört zu den größten internationalen Kielbootklassen in Europa. Es verfügt über einen Kiel, ein Großsegel, eine Fock und einen Spinnaker. Dieser Bootstyp wurde 1967 von dem Finnen Hans Groop entworfen. Er wollte damit einen Ersatz für den „Folkebåden“, das Volksboot, schaffen. In Dänemark gibt es laut der dänischen H-Boot-Seglerklasse rund 500 H-Boote. Insgesamt wurden bislang mehr als 5.200 Segelboote dieser Art gebaut.