Kommunales

Kauf von E-Autos hilft dem Klima und dem kommunalen Stadtsäckel

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Die Heimhilfe fährt noch keine E-Autos (Archivfoto).

Die Kommune Tondern schafft im Rahmen der Umstellung auf Elektromobilität zunächst 20 E-Dienstwagen an. Neue Ladesäulen sollen gebaut werden. Beide Investitionen werden über die kommunale Kasse finanziert.

In der Kommune Tondern soll nicht nur mehr Wind- und Sonnenenergie zum Wohle des Klimas produziert werden. Auch in Bezug auf die Dienstfahrten der kommunal Beschäftigten wird auf eine umweltfreundlichere Lösung als fossile Brennstoffe gebaut.

Neue elektrische Dienstwagen würden aus finanzieller Sicht ein besserer Deal für die Kommune. Und sie werden der Umwelt guttun. Die Vorteile gehen aus einem Gutachten der Firma Cowi hervor, die 170 Autos des kommunalen Fuhrparks unter die Lupe genommen hat.

Tauscht man die 161 Fahrzeuge – die restlichen neun spielen in der Untersuchung keine Rolle – mit Elektroautos aus, würden die Ausgaben jährlich aufgrund günstigerer Treibstoffpreise um 16 Prozent geringer ausfallen, obwohl die Anschaffung von E-Autos noch teurer ist als für Diesel- und Benzinfahrzeuge. Bei der Umstellung aller 161 Wagen würden 398 Tonnen Kohlenstoffdioxid weniger in die Luft ausgestoßen.

Markt für E-Autos schwankt

Doch der Markt für E-Autos unterliegt Schwankungen, räumt Cowi ein. Daher will sich der Stadtrat zunächst als Versuch auf den Kauf von 20 neuen Dienstwagen für die Verwaltung beschränken. Die Aktion soll aus der kommunalen Kasse finanziert werden, da die Ausgaben im Budget nicht vorgesehen sind. Bei Bargeldzahlung würde diese Anschaffung 6,370 Millionen Kronen kosten, beim Leasen fallen Ausgaben zwischen 5,490 bis 6,035 Millionen Kronen an.

Mehr E-Autos erfordern mehr Ladesäulen. Auch in diesem Fall will die Kommune aufrüsten. Der Bau dieser geht in die Ausschreibung. Es werden Kosten in Höhe von acht Millionen Kronen für neue Ladeplätze erwartet. Auch für diese Investition muss die kommunale Kasse herhalten.

Werden mehr E-Autos angeschafft, müssen mehr Ladesäulen gebaut werden (Archivfoto).