Deutsche Minderheit

Spendenlauf: Runde um Runde näher an die Tischtennisplatte

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Aufwärmen in der Aula mit den Pokalen als zusätzlichem Ansporn

Mit Musik, Motivation und einem klaren Ziel im Blick sammelten die Schülerinnen und Schüler der Ludwig-Andresen-Schule in Tondern beim Spendenlauf Kilometer – und Spenden – für neue Spielgeräte. Neben sportlichem Ehrgeiz sorgten Wanderpokale und familiäre Unterstützung für zusätzliche Energie auf der 250-Meter-Runde.

Das Endziel war klar: Es ging bei dem Spendenlauf der Ludwig-Andresen-Schule in Tondern um eine neue Tischtennisplatte für draußen und neue Schaukeln.

Bei dem Auftakt in der Aula gab es jedoch einen weiteren sichtbaren Motivationsfaktor, als das Schnacken untereinander abebbte. 

Der stellvertretende Schulleiter Christian Kittel hielt vor der auf dem Fußboden versammelten Truppe den Wanderpokal in die Höhe. Diesen galt es für die Hälfte der jetzigen 9. Klasse zu verteidigen.

Groß war der Jubel jedoch bei den Jüngeren in der Runde, als er einen weiteren Pokal hervorholte und erzählte, dass dieser für die Klassenstufen 0. bis 4 sei. „Jede Runde zählt für die Klasse“, sagte Kittel.

Vier Runden für einen Kilometer

Die Kinder waren absolut startbereit.

Indes wartete die mit rot-weißem Band markierte 250 Meter lange Laufbahn nur darauf, im individuellen Tempo von kleinen und großen Schuhgrößen betreten zu werden. „Einige von euch haben sie schon ausprobiert“, so Kittel.

„Wir wünschen, dass jeder motiviert mitmacht. Jeder macht es so gut, wie er kann“, so der Ansporn, bevor es ans Aufwärmen ging. Das ging beim landesweiten Programm von „Skolernes Motionsdag“ zu dem Lied „Up“ von Jonah Blacksmith.

Gut vorgewärmt düsten die Laufenden draußen auf der Strecke an den Fußballtoren und dem Stufenreck vorbei, die vom Erlös im vergangenen Jahr angeschafft worden sind. 

Auch kurze Beine können lange Schritte machen.
Einige Eltern hatten die Laufschuhe geschnürt.

Anfeuern von der Seitenlinie

Groß und Klein liefen neben- und miteinander, und auch Kinder aus dem benachbarten Kindergarten gesellten sich dazu.

Es war den Schülerinnen und Schülern überlassen, inwieweit sie im Vorfeld Sponsorierende einwerben wollten. So manche Großeltern und Eltern unterstützten das Vorhaben nicht nur durch Anfeuern, sondern auch mit Geld pro Runde oder einem Festbetrag.

Schülerrat hatte die Wünsche ausgelotet

Für die jüngeren Geschwister aus dem Kindergarten gab es Unterstützung.
Runde um Runde wurde bewältigt.

Der Wunsch nach neuen Spielgeräten kam nicht von ungefähr. Der Schülerrat hatte alle Schülerinnen und Schüler befragt.

Und während Minute um Minute des einstündigen sportlichen Einsatzes verstrich, wurde mit „Nur noch dreieinhalb Minuten“,  von den Zaungästen angefeuert. So manche Schülerin oder mancher Schüler warf für den Endspurt dann nochmal den Turbo an.

Bevor es in die Herbstferien ging, war die Sache mit den Wanderpokalen auch geklärt: Mit 7,61 Kilometern im Durchschnitt sicherte sich die Klasse 3 die Trophäe für die Klassen 0 bis 4. 

Die 6. Klasse brachte es durchschnittlich auf 10,49 Kilometer und errang den Wanderpokal bei den Klassen 5 bis 9.

Weglaufen wollte er zwar nicht, ein Pavillon drohte aber durch einen Windstoß wegzufliegen. Das wussten beherzt zupackende Hände zu verhindern.
Bald ist das Pensum nach 60 sportlichen Minuten geschafft.
„Wie ist es gelaufen?“, erfragten die Vorschülerinnen bei ihrer Lehrerin.