Deutsche Minderheit

Montagsclub: Wofür soll der Sozialdienst künftig sorgen?

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Vielen Senioren wird zu Hause geholfen.

Beim kommenden Montagsclub im Deutschen Museum Nordschleswig bittet der Sozialdienst Nordschleswig in Sonderburg um Hilfe: Was wünschen sich die Nutzerinnen und Nutzer künftig vom Angebot der deutschen Minderheit?

Beim ersten Sonderburger Montagsclub des Jahres 2026 steht am 12. Januar um 15 Uhr ein interessanter Punkt auf dem Programm. 

Gertraudt Jepsen, die Vorsitzende des Sozialdienstes Nordschleswig, hat im September bei einer offenen Dialogtagung im Haus Quickborn das Thema Zukunft des Sozialdiensts ins Rollen gebracht. Welche Aufgaben soll der Verband der deutschen Minderheit künftig übernehmen? Was wünschen sich die Nutzerinnen und Nutzer? Diese Fragen stellen Gertraudt Jepsen und die Abteilungsleiterin Ursula Petersen nun in den verschiedenen Orten Nordschleswigs.

Beim Montagsclub werden die beiden Frauen zuerst die Ergebnisse des Dialogtreffens präsentieren. Weil der Sozialdienst aber auch die Ortsvereine einbinden möchte, werden die Teilnehmenden des Montagsclubs anschließend nach ihren Wünschen und Erwartungen gefragt. So haben alle die Möglichkeit, auf verschiedene Aktivitäten und Erwartungen hinzuweisen.  

Wir hoffen, dass einige Mitglieder teilnehmen, da dieses Thema wichtig ist, um den Bestand und die Wichtigkeit des Sozialdienstes zu verankern.

Hannelore Holm

„Wir hoffen, dass einige Mitglieder teilnehmen, da dieses Thema wichtig ist, um den Bestand und die Wichtigkeit des Sozialdienstes zu verankern“, so die Vorsitzende des Sozialdienstes Sonderburg, Hannelore Holm. Sie macht darauf aufmerksam, dass die Veranstaltung im Deutschen Museum Nordschleswig, und nicht, wie im Terminkalender der deutschen Vereine fälschlich vermerkt, in der Bücherei am Hafen durchgeführt wird.

Es werden wie immer Kaffee und Kekse gereicht. Eine Anmeldung ist nicht nötig.