Kommunalwahl

Kommunalvorsitzender zum Rückgang der SP: „Kann es mir nicht erklären“

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Hatte sich bei der Kommunalwahl mehr ausgerechnet: Hugo Schmidt.

Hugo Schmidt, Vorsitzender der Schleswigschen Partei in der Kommune Apenrade, war von einem guten Abschneiden der Partei überzeugt. Umso enttäuschter ist er, dass es am Ende über 500 Stimmen weniger wurden als vor vier Jahren.

Als 96 Prozent der abgegebenen Stimmen ausgezählt waren, stellte sich bereits die Enttäuschung bei ihm ein, so Hugo Schmidt, Vorsitzender der Schleswigschen Partei in Apenrade. 

Ein wenig niedergeschlagen zeigte er sich nach der Ankunft im Folkehjem angesichts des Stimmenrückgangs von 7,4 auf 5,6 Prozent. Statt 2.257 Stimmen konnte die Partei dieses Mal nur etwas mehr als 1.700 auf sich vereinen.

Erklären konnte es sich der Kommunalvorsitzende der SP nicht. Im Gegenteil: „Ich finde, wir hatten viele gute Kandidaten dabei und haben einen guten Wahlkampf betrieben. Es ist schwer zu sagen, woran es gelegen hat. Das werden wir bei einer Wahlnachlese in Ruhe analysieren“, so Schmidt. 

Er und das SP-Lager konnten sich zumindest damit trösten, dass trotz des Rückgangs wieder zwei Stadtratsmandate herausspringen. Laut vorläufigem Endergebnis behalten Kurt Asmussen und Erwin Andresen ihren Sitz im Stadtrat.