Verpflegung

Knivsbergfest: Essensreste werden so gut wie möglich verwertet

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Wer noch am Berg war, konnte Sandwiches mit nach Hause nehmen.

Am Wochenende sind 200 Sandwiches übrig geblieben. Es sei schwer, das vollständig zu umgehen, sagt Jugendverbandchef Thore Naujeck. Man wolle sich jedoch mit dem neuen Küchenteam zusammensetzen, um die Menge der Reste im kommenden Jahr möglichst niedrig zu halten.

Ungefähr 200 Sandwiches sind beim Knivsbergfest übrig geblieben, und auch beim Obst gab es Reste.

„Es ist superschwierig, die Mengen exakt zu berechnen“, sagt Thore Naujeck, der als Leiter des Jugendverbandes die Verantwortung für die Planung der Veranstaltung trägt.

Zwar habe man gewusst, dass ungefähr 1.600 Kinder auf den Berg kommen, aber nicht alle würden ihr Sandwich und das Obst essen.

„Die Versuchung, Slush-Eis und Pringles statt eines Sandwiches zu essen, kann dann doch groß sein“, so Naujeck.

Sandwiches an Anwesende vergeben

Was noch in der Verpackung ist, gehe an die Lieferanten zurück. Für die übrigen Reste gelte: „Wir versuchen, alles so gut wie möglich zu verwerten.“

Doch gerade bei den Sandwiches sei das nicht möglich, „daher haben wir allen, die auch auf dem Berg waren, angeboten, dass sie Sandwiches und Obst mitnehmen können.“

Evaluierung

Weiteres Obst geht an den Deutschen Kindergarten in Apenrade. Und auch auf der Abschlussfahrt der Nachschule sollen weitere übriggebliebene haltbare Waren verzehrt werden.

Es ist das erste Mal, dass das neue Küchenteam um Kasper Faltz, das Knivsbergfest bespeist hat. „Wir werden uns jetzt hinsetzen, um die Erfahrungen zu besprechen“, sagt Naujeck.

Thore Naujeck möchte gemeinsam mit dem neuen Küchenteam überlegen, ob man das Angebot anpassen kann.

Man werde überlegen, ob man anderes anbieten kann, bei dem es einfacher ist, die Reste zu verwerten.

„Wir wollen noch besser darin werden, Reste zu vermeiden. Gleichzeitig ist es für uns entscheidend, dass das Angebot für die Kinder weiterhin von guter Qualität ist.“

SV Tingleff nutzt Erfahrungswerte

Noch treffsicherer muss der SV Tingleff sein, der seit Jahrzehnten die Verantwortung für das allgemeine Catering zum Knivsbergfest gehabt hat.

„Das Catering-Team des Sportvereins kann nur auf Erfahrungswerte der vorigen Jahre zurückgreifen. Außer dem Frühstück gibt es keine Vorbestellungen“, erklärt Gwyn Nissen, der gemeinsam mit Bernd Søndergaard unter anderem die Einkäufe macht. „Da ist eine Punktlandung schwierig.”

Was übrig bleibt, werde unter den freiwilligen Helferinnen und Helfern sowie Gästen verteilt. Der Rest geht an eine Herberge.

In diesem Jahr sei man vor allem auf den veganen Burgern sitzengeblieben, die neu im Sortiment waren.