Nordschleswig

Das sind die Neujahrswünsche und Vorsätze aus der Minderheit

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Was bringt das neue Jahr? Die Menschen aus der Minderheit haben ganz unterschiedliche Vorsätze und Wünsche.

Was wünscht man sich in einer Welt, die zunehmend aus den Fugen gerät? In der traditionelle Werte und Standards wie Frieden und Demokratie plötzlich nicht mehr selbstverständlich sind? „Der Nordschleswiger“ hat bei Menschen unterschiedlichen Alters nachgefragt, ob und welche guten Vorsätze sie haben und was sie sich für 2026 wünschen.

Elena Deiß, Schülerin am Deutschen Gymnasium für Nordschleswig (DGN):

„Ich will mich mehr in Dänemark integrieren. Zum Beispiel durch Sportkurse. Und mehr unter Leute kommen, die Dänisch sprechen. Mein Wunsch für das neue Jahr: Glücklich sein, sich mehr auf sich selbst konzentrieren, selbstbestimmter sein und nicht auf das hören, was andere wollen.“

Elena Deiß, 18 Jahre alt, stammt aus Bonn.

Rasmus Jessen, stellv. BDN-Hauptvorsitzender, Tondern: 

„Unser ganz großes Highlight ist, dass wir im späten Frühjahr unser drittes Kind erwarten. Da sind wir als Familie sehr gespannt und hoffen natürlich, dass es gesund auf die Welt kommt. Außerdem hoffe ich, dass ich im kommenden Jahr als stellvertretender Hauptvorsitzender des BDN wiedergewählt werde. 

Rasmus Jessen ist Vorsitzender der SG West (Archivfoto).

Generell ist mein Wunsch, dass in der Welt ein bisschen mehr Ruhe einkehrt. In der Ukraine, aber auch, dass das Hin und Her mit den USA aufhört. Das bringt viel Ärger wirtschaftlich. Ich wünsche mir wieder mehr Stabilität in der Politik.“

Angelika Feigel, Vorsitzende des Deutschen Rudervereins Hadersleben: 


Jonne, Schüler am DGN:

„Meine Vorsätze sind mehr Sport, mich gesünder zu ernähren und Einserschüler zu werden. Mein Wunsch für das neue Jahr: Frieden.“ 

Rüdiger Bartling, 2. Vorsitzender Apenrader Ruderverein: 

„Wir haben ja am ersten Sonntag im neuen Jahr Tag der offenen Tür im Ruderverein. Für alle, die ihren Weihnachtsspeck loswerden wollen. Da bin ich natürlich auch mit dabei. Ansonsten habe ich eigentlich weder besondere Wünsche noch gute Vorsätze: außer ein paar Ruderkilometer mehr als in 2025.“

Hannelore Holm, Vorsitzende Sozialdienst Sonderburg: 

„Bei mir steht Gesundheit an erster Stelle, für mich und für meine Familie. Im kommenden Jahr mache ich zweimal Urlaub in Griechenland, darauf freue ich mich. 

Ich hoffe, dass es nächstes Jahr privat und im Sozialdienst gut läuft. Dass mein Freundeskreis so bleibt, wie er ist. Generell wünsche ich mir, dass der Krieg in der Ukraine aufhört und Trump sich ordentlich benimmt!“

Angelika Feigel ist seit mehr als 30 Jahren am Ruder ihres Traditionsvereins (Archivbild).
Jonne aus Hamburg
Rüdiger Bartling
Rüdiger Bartling: weitgehend wunschlos glücklich (Archivfoto)
Freut sich vor allem auf ihren Urlaub in Griechenland in 2026: Hannelore Holm