Deutsche Minderheit

Alle großen DJN-Vereine setzen jetzt auf digitale Mitgliederverwaltung

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Christian Flader
Christian Flader ist als Sportlehrer beim Jugendverband tätig und ist der Teamleiter der hauptamtlichen Trainerinnen und Trainer.

Mit der SG West haben nun alle großen Vereine im Deutschen Jugendverband für Nordschleswig die Verwaltungssoftware „Spond“ eingeführt. Warum die App nicht nur bei Beitragszahlungen hilft, sondern auch die Kommunikation mit Mitgliedern und Eltern deutlich vereinfacht.

Die SG West in Tondern ist nicht allein: Mit dem Umstieg auf die Vereinsverwaltungs-Software „Spond“ reiht sich der größte Verein des Deutschen Jugendverbands für Nordschleswig (DJN) in eine wachsende Zahl von Mitgliedsvereinen ein, die auf die App setzen.

„Mit dem Wechsel der SG West nutzen nun alle großen Vereine im DJN das System“, erklärt Christian Flader, Sportlehrer und Teamleiter für den Bereich Sport im Jugendverband. Die Entscheidung für „Spond“ sei dabei nicht zufällig gefallen: Der DJN-Vorstand habe bereits im vergangenen Jahr beschlossen, dass alle angeschlossenen Vereine perspektivisch auf diese Software umstellen sollen.

Einheitliches System, weniger Aufwand

„Die Vereinheitlichung erleichtert die Arbeit unserer Sportlehrerinnen und -lehrer erheblich, weil sie sich nicht ständig in unterschiedliche Systeme einarbeiten müssen“, so Flader. Ein einheitliches Werkzeug schaffe Übersichtlichkeit und ermögliche eine koordinierte Zusammenarbeit zwischen Verband und Vereinen.

Ein weiterer entscheidender Vorteil sei die Kommunikation. Denn „Spond“ mache es möglich, zielgerichtet mit Mitgliedern, Eltern, Trainerinnen und Betreuern sowie Vorstandsmitgliedern zu kommunizieren – auf Wunsch sogar gruppenspezifisch. So lassen sich beispielsweise Infos nur an eine Sparte oder Trainingsgruppe senden.

Wer die App auf dem Smartphone installiert und Push-Nachrichten erlaubt, bekommt Neuigkeiten direkt aufs Display. Aber auch ohne App gehen die Nachrichten nicht verloren: Sie landen automatisch im E-Mail-Postfach der Mitglieder.

Auch Beitragszahlung wird digital

Neben der Kommunikation vereinfacht „Spond“ auch den Mitgliedsbeitragseinzug – ein Punkt, der besonders den Kassiererinnen und Kassierern zugutekommt. „Die App bietet eine einfache Zahlungsabwicklung direkt über das Smartphone – das haben viele andere Systeme nicht“, betont Flader.

Schon vor der SG West hatten unter anderem der MTV Apenrade, der Haderslebener Turnerbund, die Turnerschaft Sonderburg, die Landsportabteilung des Deutschen Rudervereins Gravenstein, die Tischtennis- und die Faustballabteilung des Team Nordschleswig sowie der PSV Pattburg, die Spielgruppe Bülderup und die Blaskapelle des DJN auf diese in Norwegen entwickelte Softwareumgestellt.

„Die anderen Mitgliedsvereine werden sukzessive folgen“, ist Christian Flader überzeugt.