Deutsche Minderheit

Wie Kinder backen und Gutes tun

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Ebba, Maria und Dhayahnj mit einem Blech selbstgebackener Pizza, die sie am Schulhof verkauften.

Mit dem Verkauf von Pizzaschnitten und Apfelkuchen Geld sammeln und spenden: Die Kinder der Schulfreizeitordnung an der Deutschen Schule Sonderburg haben bei der Aktion „Bag for en sag“ mitgemacht.

Die Schulfreizeitordnung (SFO) der Deutschen Schule Sonderburg (DSS) beteiligte sich auch in diesem Jahr an einer Spendenaktion für die Organisation „Backen für eine gute Sache“ („Bag for en sag“). 

Nachdem sie am Montag Kuchen und Pizzaschnitten gebacken hatten, verkauften sie ihre Leckereien am Dienstag auf dem Schulhof der DSS. Das Geld fließt in die sogenannten „Spielhelden“ der Kinderunfallstiftung.

 

Warum die SFO mitmacht, erklärt SFO-Leiterin Melanie Bertelsen: „Die Kinder lernen, dass man auch im kleinen Rahmen etwas bewirken kann. Uns geht es auch um die soziale Komponente – sich gegenseitig zu unterstützen und füreinander da zu sein. So erfahren die Kinder, dass es auch andere gibt, die nicht so privilegiert sind.“

Im Foyer vor dem Pausenhof verkaufte die SFO ihre gebackenen Kuchen und Snacks.

„Wir haben 972 Kronen eingenommen und sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden“, sagt Melanie Bertelsen. „Letztes Jahr waren es 800 Kronen, somit konnten wir das Ergebnis nochmal verbessern.“

Melanie Bertelsen mit Ebba, Dhayahnj und Maria aus der SFO

Wichtig sei ihr, dass die Kinder genau sehen, was sie mit ihrer Aktion bewirken: „Wir visualisieren die Summe auch noch mal für die Kinder, damit sie sehen, was sie erreicht haben.“

Backen für eine gute Sache

Die Kinder der Deutschen Schule Sonderburg konnten in der Mittagspause am Dienstag Backware für den guten Zweck kaufen.