Deutsche Minderheit

Gesundheitsreform Thema in der Deutschen Bücherei Sonderburg

Veröffentlicht Geändert
Wiederaufbautraining nach einem Krankenhausaufenthalt – dafür sind aktuell die Kommunen zuständig.

Die neue Gesundheitsreform stellt die nordschleswigschen Kommunen vor neue Herausforderungen. Expertinnen aus Politik und Gesundheitswesen diskutieren am Montag in der Deutschen Bücherei Sonderburg, wie die Umsetzung bestmöglich gelingt.

Die Aufgaben der nordschleswigschen Kommunen verändern sich mit der dänischen Gesundheitsreform grundlegend. Ein Themenabend in der Deutschen Bücherei Sonderburg zeigt auf, was sich für die Bürgerinnen und Bürger in Zukunft ändern wird.

Gesundheitskonsulentin Lone Jørgensen eröffnet den Abend am Montag, 20. Oktober. Sie erläutert, welche neuen Verantwortlichkeiten auf die Kommunen zukommen und welche Bereiche in die Regionen verlagert werden. Im Gespräch mit ihr befinden sich die Politikerinnen Ester Esmarch von den Christdemokraten sowie Kirsten Bachmann von der Schleswigschen Partei, die beide neben ihrer politischen Tätigkeit auch im Gesundheitswesen aktiv sind.

Raum für Fragen und Diskussionen rund um die Gesundheitsreform

Ester Esmarch arbeitet als Ergotherapeutin in Tondern (Tønder) und kandidiert sowohl für die Kommune Apenrade (Aabenraa) als auch für den Regionsrat der Region Süddänemark. Kirsten Bachmann ist Stadtratspolitikerin, Bürgermeisterkandidatin der SP und Krankenschwester in Sonderburg. Gemeinsam diskutieren sie, wie die vier nordschleswigschen Kommunen die Implementierung der Reform am besten gestalten können. 

Lone Jørgensen wird am Ende konkrete Empfehlungen geben, die den Kommunen helfen sollen, den Herausforderungen der Reform gerecht zu werden.

Die Veranstaltung findet von 17 bis 19 Uhr in der Deutschen Bücherei Sonderburg statt und bietet Raum für Fragen und Diskussionen rund um die Gesundheitsreform und ihre lokale Umsetzung. Sie richtet sich an alle, die mehr über die Auswirkungen auf Kommunen und Bürgerinnen und Bürger erfahren möchten. Die Reform sieht vor, dass viele gesundheitliche Aufgaben künftig von den Kommunen übernommen oder in Kooperation mit den Regionen neu organisiert werden.