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Deshalb ist der Konzertsaal Alsion beliebt wie nie zuvor

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Martin Nørbæk im Konzertsaal Alsion

53.000 Menschen aus ganz Nordschleswig, Dänemark und Deutschland sind im vergangenen Jahr zum Alsion gefahren, um dort an 100 verschiedenen Veranstaltungen teilzunehmen. Warum der Konzertsaal internationale Sonderklasse ist, das erläutert der Direktor der Stiftung „Fonden Koncertsalen Alsion“, Martin Nørbæk.

2024 wurde für den Konzertsaal Alsion ein spektakuläres Jahr. Der beliebte Austragungsort konnte zwei neue Rekorde verzeichnen – bei den Publikums- wie bei den Veranstaltungszahlen.

„Wir sind seit 17 Jahren hier. Wir halten das, was wir bei der Einweihung 2007 versprachen: Wir verfügen über einen Saal der internationalen Sonderklasse. Hier ist immer was los“, so der Direktor des Fördervereins Martin Nørbæk. 2024 kamen 53.000 Menschen zu 100 verschiedenen Veranstaltungen im Konzertsaal.

Ins dänische Alsion werden auch immer mehr Frauen und Männer aus Deutschland gelockt.

Wir sind seit 17 Jahren hier. Wir halten das, was wir bei der Einweihung 2007 versprachen: Wir verfügen über einen Saal der internationalen Sonderklasse.

Martin Nørbæk

Ein Traumjob mit Verantwortung

Martin Nørbæk hat im Alsion mehrere „Hüte“ auf. Der Direktor und Bühnenmanager sorgt seit 2021 für den richtigen Ton – vor und hinter der Bühne. Nørbæk hat mehrere Jahre lang als Projektleiter bei Konzerten von diversen Weltstars, wie zum Beispiel Justin Bieber, Rammstein oder Andrea Bocelli, für den perfekten Klang aus den Lautsprechern gesorgt.

Im Konzertsaal trägt er die Verantwortung, sitzt aber auch ganz oben am Mischpult. „Für mich ist es ein Traumjob“, gibt er lächelnd zu. Martin Nørbæk ist gebürtiger Apenrader, hat seine Frau aber beim Sonderburger Ringreiten kennengelernt. Das Ehepaar lebt in Wollerup (Vollerup).

Ob klassische Konzerte, Stand-up, Rock, Pop, Bodybuilding, Gymnastik, Opern, Vorträge, Konferenzen oder Universitäts- und Schulveranstaltungen: Der Konzertsaal ist mit seinen ausgefeilten technischen Möglichkeiten ein perfekter Austragungsort für viele verschiedene Events. Im Alsion erhält das Publikum den optimalen Genuss für die Ohren.

Martin Nørbæk auf der Bühne neben den Stühlen der Musikerinnen und Musiker von„Sønderjyllands Symfoniorkester“.

Renovierungsarbeiten für Millionen

Bei so vielen Gästen muss immer wieder am Gebäude renoviert und müssen diverse Dinge ausgewechselt werden. So werden in Kürze 1,6 Millionen Kronen in die Ventilation gesteckt, um im Konzertsaal 24 Stunden am Tag die optimale Luftfeuchtigkeit zu erlangen.

Auch die einst speziell für den Konzertsaal im Alsion designten 1.000 roten Stühle müssen nach 17 Jahren einmal erneuert werden. „Die Fabrik in Nordjütland brannte. Deshalb müssen wir uns jetzt woanders umschauen“, so Nørbæk. Das Stuhlprojekt wird den Konzertsaal Alsion fünf bis sechs Millionen Kronen kosten, so die Einschätzung des Direktors.

„Wir wollen gern zeigen, dass wir einen Konzertsaal für alle haben. Der Ausgangspunkt war ursprünglich klassische Musik. Wir können der berühmten Akustik aber auch noch einen noch stärkeren Klang verleihen. Unsere Vision ist es, dass es der Konzertsaal für ganz Nordschleswig wird“, so der Direktor, der auch der Bühnenmanager im Alsion ist.

Martin Nørbæk am Mischpult

Ein mittelgroßer Konzertsaal

Für knapp 1.000 Menschen bietet der Saal Platz. Mit dieser Größe gehört Sonderburg zu den Mittelgroßen. „Aber wir messen uns stets mit den größten Sälen, wenn es um die Technik und die Namen geht, die wir gern herlocken wollen“, so Nørbæk. Die nächsten Konzertsäle liegen in Esbjerg, Vejle und Aarhus.

„Fonden Koncertsalen Alsion“ ist kein Veranstalter, sondern kann nur vermietet werden. Sonderburg muss also bei den Agentinnen und Bookern als attraktiv eingestuft werden. „In ganz Dänemark sieht es in den Konzerthäusern Dänemarks sehr gut aus. Die Leute wollen gern ausgehen, und sie brauchen viel Geld für Erlebnisse“, meint der Direktor optimistisch.

Der Konzertsaal Alsion