Autobahnverkehr

Hinweise auf Rechtsfahrgebot steigern Verkehrsfluss

Jon Thulstrup
Jon Thulstrup Online-Redaktion
Apenrade/Aabenraa
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Die Kampagne der Straßenbehörde. Foto: Nils Svalebøg/Ritzau Scanpix

Eine neue Studie zeigt: Die dänischen Autobahnfahrer sind besser darin geworden, sich auf der rechten Spur zu halten.

Jeder sechste Autofahrer meint, auf der Autobahn schneller voranzukommen, wenn die übrigen Verkehrsteilnehmer konsequenter die rechte Spur nutzen. Das zeigt ein neuer Bericht der Straßenbehörde (Vejdirektoratet), nachdem diese im Herbst drei Wochen lang eine Kampagne zur Einhaltung des Rechtsfahrgebotes durchgeführt hat.

„Die meisten Autofahrer wissen, dass sie mehr Rücksicht nehmen könnten – unter anderem, wenn möglich, durch das Nutzen der rechten Spur auf der Autobahn. Unsere Tafeln entlang der Autobahnen haben die Autofahrer daran erinnert“, erklärt die Leiterin der Verkehrssicherheitsabteilung bei Vejdirektoratet, Marianne Foldberg Steffensen.

Fünf große Tafeln

Die Straßenbehörde hatte fünf große Tafeln an ausgewählten Autobahnstrecken auf Fünen, Seeland und Jütland aufgestellt. Dort kamen die Autofahrer im Durchschnitt 15 Prozent schneller voran. Im östlichen Jütland lag der Prozentsatz gar bei 23. Lediglich auf der Westautobahn auf Seeland haben die Tafeln keinen messbaren Effekt gehabt, so die Behörde.
Laut Behörde war es nicht das letzte Mal, dass die Kampagne „Hold til højre – det er det modsatte af venstre“ (Halt dich rechts – das ist das Gegenteil von links) abgehalten wurde. „Wir müssen immer wieder die Autofahrer daran erinnern, dass sie die Verkehrskultur auch selbst prägen können. Die meisten Autofahrer sagen, dass sie das Rechtsfahrgebot einhalten und alle anderen es missachten“, so Steffensen.

Neueste Zahlen der Behörde belegen zudem, dass der Verkehr auf den Autobahnen Dänemarks in den ersten acht Monaten dieses Jahres um 3,1 Prozent zugelegt hat.

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