Handball

SG Flensburg-Handewitt überrennt Rasmus Lauge und Bjerringbro-Silkeborg

SG Flensburg-Handewitt überrennt Rasmus Lauge und BSH

SG Flensburg-Handewitt überrennt Rasmus Lauge und BSH

Jannik Schappert
Flensburg
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Lukas Jørgensen verschafft sich Platz und trifft für die SG Flensburg-Handewitt. Foto: Michael Staudt

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Der Auftakt in die Hauptrunde der European League ist der SG Flensburg-Handewitt geglückt. Den Erfolg des Handball-Bundesligisten am Dienstag gegen Bjerringbro-Silkeborg verfolgte ein Flensburger Neuzugang live in der Campushalle.

Vor den Augen ihres Neuzugangs Boris Zivkovic hat die SG Flensburg-Handewitt den Auftakt in die Hauptrunde der European League überraschend souverän gemeistert. Der Handball-Bundesligist machte am Dienstag mit einem 38:28 (21:11)-Erfolg gegen Bjerringbro-Silkeborg einen ersten Schritt Richtung Viertelfinale.

Bei den Gästen, immerhin Tabellendritter der dänischen Liga, fehlte mit Torwart Johan Sjöstrand ein ehemaliger Flensburger. Dafür war Rasmus Lauge an seiner alten Wirkungsstätte dabei (2015 bis 2019) – und erzielte die ersten beiden Treffer seiner Mannschaft, die jedoch zunehmend Probleme bekam.

SG Flensburg-Handewitt drückt aufs Tempo

Die SG-Abwehr war nicht nur schnell auf den Beinen, sie erzwang mit aktiven Händen auch viele Ballgewinne, die Simon Pytlick, Emil Jakobsen und Co. in Sekundenschnelle in Tore umwandelten. Dazu profitierte das Team von Trainer Nicolej Krickau vom erneut starken Kevin Möller zwischen den Pfosten. Der 34-Jährige parierte bis zur Pause neun Würfe.

Nur etwas mehr als 48 Stunden nach seinem Torlos-Auftritt gegen Erlangen sorgte Pytlick beim 4:3 (8.) für die erste Führung der Hausherren, die Silkeborg davon sprinteten. Jakobsens fünftes Erfolgserlebnis bedeutete das 11:6 (12.), ein Schlagwurf von Jim Gottfridsson schlug zum 17:10 (25.) im Winkel ein. Bei den Gästen saßen die Star-Spieler Lauge und Morten Olsen längst auf der Bank. Lukas Jørgensen verzückte die 3743 Zuschauer mit der Zehn-Tore-Halbzeitführung.

Krickau setzte auf Arbeitsteilung. Benjamin Buric ersetzte Kevin Møller und ließ die Dänen mit fünf schnellen Paraden verzweifeln. Vorne wirbelte nun Lasse Møller oder Mads Mensah. Später wechselte Krickau auch auf den Außenpositionen das Personal, verschaffte Youngster Oskar Czertowicz (Schütze des 37:26 und 38:27) die nächsten Einsatzminuten auf europäischem Terrain und Blaz Blagotinsek seltene Offensivmomente.

Ein leichter Spannungsabfall blieb nicht aus, was Krickau sicht- und hörbar missfiel. Dennoch rüstete sich die SG mit dem Rückhalt des glänzend aufgelegten Buric (zehn Paraden), sollte der direkte Vergleich mit Silkeborg noch eine Rolle spielen. Über 26:13 (37.), 30:16 (45.) und 34:23 (55.) feierte Flensburg den 16. Heimsieg im 16. Pflichtspiel der Saison in der Campushalle.

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