Leichtathletik

Staffel-Männer schrammen nur knapp an Medaille vorbei

Staffel-Männer schrammen nur knapp an Medaille vorbei

Staffel-Männer schrammen nur knapp an Medaille vorbei

Chorzow
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Südafrika setzte sich über 4x100 Meter vor Italien und Japan durch. Foto: Aleksandra Szmigiel/Reuters/Ritzau Scanpix

Dänemarks Sprinter und Sprinterinnen waren erwartungsgemäß ganz hinten zu finden, als die Endläufe bei den World Athletics Relays in Polen über die Bühne gingen. Dennoch sprangen nach einem Wechselchaos gute Platzierungen heraus.

Die Mission war bereits nach den Vorläufen erfüllt, und nach der Qualifikation für die Olympischen Spiele in Tokio war bei den dänischen Staffeln in den Endläufen der World Athletics Relays in Polen die Luft raus. Dennoch hätten die dänischen Männer über 4x100 Meter fast eine Medaille mitgenommen.

Frederik Schou-Nielsen, Kojo Musah, Tazana Kamanga-Dyrbak und Simon Hansen überquerten nach 39,56 Sekunden die Ziellinie und waren damit eine halbe Sekunde langsamer als beim dänischen Rekord am Vortag. Dennoch sprang in Abwesenheit von großen Sprinternationen wie Jamaika und den USA der vierte Platz hinter Südafrika, Italien und Japan heraus. Brasilien und Ghana wurden im Endlauf disqualifiziert, Deutschland und die Niederlande schieden unterwegs aus.

Auch die Frauen-Staffel profitierte von der Disqualifikation der Französinnen und Schweizerinnen und belegte in 45,34 Sekunden den sechsten Platz über die 4x100 Meter hinter Italien, Polen, die Niederlande, Japan und Ecuador.

Die dänischen Sprinterinnen waren mehr als eine Sekunde langsamer als noch im Vorlauf. Dänemarks Schnellste, Ida Karstoft, war leicht angeschlagen durch Emma Beiter Bomme ersetzt worden, doch es lag eher am völlig verkorksten Wechsel, dass das dänische Quartett abgeschlagen ins Ziel kam.

Startläuferin war Mathilde Uldall Kramer aus Loitkirkeby (Løjt Kirkeby), die unmittelbar danach auch über 4x200 Meter an den Start ging. Eine Distanz, die selten gelaufen wird und wenig Beachtung findet.

Auch hier verhinderten Wechselfehler eine bessere Platzierung. Völlig schief ging die Staffel-Übergabe von Mathilde Uldall Kramer an Schlussläuferin Mette Graversgaard, die als Vierte und Letzte ins Ziel lief. Kramer war zuvor an die zweitplatzierte Irin heran gelaufen.

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