HANDBALL

Neuer Widerstand gegen Zwangsabstieg

Neuer Widerstand gegen Zwangsabstieg

Neuer Widerstand gegen Zwangsabstieg

Ritzau/hdj
Kopenhagen/Apenrade
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Einen ihrer wenigen Saisonsiege holten die Handballer von Nordsjælland Håndbold im Dezember bei SønderjyskE. Foto: Karin Riggelsen (Archiv)

EH Aalborg, Nordsjælland Håndbold und Odder Håndbold klagen erneut gegen die Entscheidung.

Die Handballvereine EH Aalborg, Nordsjælland Håndbold und Odder Håndbold setzen ihren Kampf gegen den Zwangsabstieg am Schreibtisch fort.

Die Klubs haben eine weitere Klage bei der offiziellen Einspruchsinstanz im dänischen Handball eingereicht, sodass dort mittlerweile zwei Verfahren gegen den Saisonabschluss laufen, heißt es in einer gemeinsamen Presseerklärung der Vereine.

„Wir haben gegen den Beschluss der Klubvertreter des dänischen Handballverbandes vom 25. Mai geklagt. Um das Verfahren zu beschleunigen, beschränken wir uns dabei auf die Entscheidung zum Zwangsabstieg der drei Vereine. Dieser soll als ungültig erklärt werden“, sagt Direktor Henrik Skals von EH Aalborg.

Bekommen die drei Vereine Recht mit ihrer Klage, bedeutet dies, dass die Entscheidungen der Klubvertreter bezüglich der Medaillenverteilung, der Europa-Cup-Plätze und der Aufsteiger nicht berührt werden.

Die einzige Konsequenz wäre, dass die betroffenen drei Vereine nicht absteigen müssen.

Eine weitere Klage läuft bereits, da die Vereine der Meinung sind, dass das „Komitee für professionellen Handball“ keine Befugnisse hatte, seinerzeit die Entscheidung über den Abstieg zu treffen.

Im April hatte der Ausschuss beschlossen, dass die Spielzeiten wegen der Corona-Pandemie abgebrochen werden und die aktuellen Platzierungen den Ausschlag über Abstieg und Meisterschaft geben sollen.

EH Håndbold lag zu diesem Zeitpunkt punktgleich mit Skanderborg auf dem letzten Platz der Frauenliga.

Bei den Männern hatte Nordsjælland Håndbold vier Punkte Rückstand auf den vorletzten Rang.

Odder Håndbold ist das Schlusslicht der 1. Division der Männer.

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