Formel 1

Magnussen lobt sein zuverlässiges Auto

Magnussen lobt sein zuverlässiges Auto

Magnussen lobt sein zuverlässiges Auto

Barcelona
Zuletzt aktualisiert um:
Kevin Magnussen bei den Testfahrten in Barcelona. Foto: Josep Lago/Ritzau Scanpix

384 Runden und somit insgesamt 1.787 Kilometer haben die Haas-Racer in der ersten Testwoche der neuen Formel-1-Saison in Barcelona zurückgelegt. Sowohl Kevin Magnussen als auch Teamchef Günther Steiner nennen das VF19-Modell vielversprechend.

„Das Handling ist gut, ich habe ein gutes Gefühl für das Auto. Es ist stabil und konstant. Es ist berechenbar. Das ist etwas Positives, wenn du einsteigst und dich sofort zuhause fühlst“, sagt Kevin Magnussen: „Wir könnten viel schlechter dastehen, als es der Fall ist. Wir sehen, dass das Auto besser wird und zuverlässig ist.“

„Das Ende der Woche war besser als der Anfang. Wir sind froh über die Distanz, die wir haben zurücklegen können. Wir haben die kleinen Fehler, die da waren, korrigieren können, und gehen zuversichtlich in die zweite Testwoche“, meint Teamchef Günther Steiner.

Für das Hass-Team verliefen der Auftakt der Testfahrten nicht nach Plan. Kevin Magnussen konnte nach technischen Problemen in Barcelona erst spät ausrücken. Als der VF19 einmal lief, zwickte es beim Fahrer. Am Dienstag musste Magnussen seinen Test wegen einem Problem mit dem Sitz vorzeitig abbrechen.

„Ich saß mit dem Kopf zu weit vorne. Die Kopfstütze war zu weit vorne, und ich konnte nicht richtig sehen“, erklärt der Däne. Obwohl er das Problem schon nach den ersten Runden meldete, biss er sich zu 59 Runden und Platz drei im Klassement durch.

Foto: Albert Gea/Ritzau Scanpix

„Wenn du so sitzt und dann bremst, ist es nicht einfach. Ich konnte so nicht mehr fahren“, sagt Magnussen.

„Als wir den Sitz angefertigt haben, haben wir nicht bemerkt, dass es ihn nach vorne drückt. Der Sitz war zu weit hinten oder die Kopfstütze zu weit vorn“, erklärt Steiner, dessen Team auch andere technische Details ändern konnte: „Wir müssen uns verbessern, denn wir haben nur acht Testtage vor Melbourne und wir brauchen jede Minute davon. Jedes Mal wenn du in der Garage bist und das Auto reparierst, kannst du nichts lernen. Aber darum geht es beim Testen. Lernen und das Auto verstehen."

Kevin Magnussen erzielte an einem der Testtage die drittschnellste Zeit, doch dies will Motorsport-Experte John Nielsen nicht überbewerten. Dennoch zieht der Woyenser ein positives Zwischenfazit.

„Die Woche ist für Haas gut gewesen. Die hatten nicht viele Probleme, und der Racer ist zuverlässig gewesen“, meint John Nielsen: „In der kommenden Woche müssen sie sich verstärkt mit der Geschwindigkeit befassen. Dann werden viele Teams ihr Fokus auf die Performance haben und werden versuchen, die schnellsten Zeiten zu erzielen.“

Mehr lesen