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Kevin Magnussen am Tiefpunkt

Kevin Magnussen am Tiefpunkt

Kevin Magnussen am Tiefpunkt

Spielberg
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Kevin Magnussen fuhr in Österreich wieder nur hinterher. Foto: Leonhard Foeger / Reuters / Ritzau Scanpix

Der großartigen Leistung im Qualifying folgte ein mehr als enttäuschendes Rennen beim Grand Prix in Österreich.

Welch ein Auf und Ab für Kevin Magnussen beim Großen Preis von Österreich: Am Sonnabend war der Jubel noch riesengroß, als der dänische Rennfahrer die fünftbeste Zeit im Qualifying fuhr.

Beim Rennen am Sonntag dann die große Ernüchterung: ein 19. Platz und keine Punkte auf dem Konto. Trotz seines guten Ergebnisses im Qualifying musste Magnussen von zehnter Position aus starten.

Der Grund: Im freien Training ging sein Getriebe zu Bruch. Der Austausch bedeutet fünf Strafplätze – ein erster Nackenschlag für den dänischen Piloten.

Fehler, Strafe und Enttäuschung

Der nächste ließ nicht lange auf sich warten: In der zwölften Runde musste er in die Boxengasse, um neue Reifen zu bekommen. Dabei fuhr er etwas zu weit vor. Als Strafe musste er durch die Pit Lane fahren und kam erst als Letzter wieder auf die Rennstrecke.

Es gelang Magnussen relativ schnell, Robert Kubica zu überholen, doch zu mehr reichte es an diesem Tag nicht. Entsprechend enttäuscht war er im Anschluss:

„Das war wieder ein Rennen, bei dem nichts funktionierte und unsere Geschwindigkeit unglaublich schlecht ist. Es ist schwer zu erklären, aber dieses Auf und Ab ist wahnsinnig frustrierend. Das ist mental gerade unglaublich schwierig und ein Problem, dass nicht einfach zu lösen ist“, so der Rennfahrer gegenüber dem Fernsehsender TV3+.

Die Platzierung als Vorletzter ist Magnussens schlechteste aller Zeiten in einem Rennen, bei dem er nicht vorzeitig ausgeschieden ist.

Silberpfeilserie gestoppt

An der Spitze beendetet Max Verstappen die Mercedes-Serie von acht Siegen in Folge. Der Niederländer startete von Position zwei, verschlief aber den Start komplett und fand sich auf Platz sieben wieder.

In der 23. Runde hatte er sich auf Rang vier vorgearbeitet und lieferte sich ein packendes Duell mit Sebastian Vettel um den dritten Platz. In der 50. Runde zog Verstappen unter großem Jubel der niederländischen Fans am Deutschen vorbei.

Verstappen schnappte sich auch Bottas und machte Jagd auf den führenden Charles Leclerc. In der vorletzten Runde gelang ein hartes Überholmanöver.

Einspruch abgelehnt

Leclerc hatte nach dem Rennen noch Einspruch bei der Rennkommission eingelegt. Er meinte, es hätte eine irreguläre Berührung gegeben. Diesem wurde aber nicht stattgegeben.

Das nächste Rennen findet am 14. Juli im englischen Silverstone statt.

Das war wieder ein Rennen, bei dem nichts funktionierte.

Kevin Magnussen
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