Tour de France

Ewan jubelt nach engem Spurt

Ewan jubelt nach engem Spurt

Ewan jubelt nach engem Spurt

nlm
Toulouse
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Foto: Scanpix

Der Australier Caleb Ewan rast nach spannenden Massenspurt in das Rampenlicht der Tour de France / Julian Alaphilippe weiter im Gelben Trikot.

Caleb Ewan hat die 11. Etappe der 106. Tour de France nach einem packenden Massen-Endspurt für sich entschieden. Nur etwa eine Reifenbreite machte den Unterschied bei der Entscheidung über den Tagessieger aus. Nur Millisekunden später als der 25-jährige australische Spurter überquerten zunächst der Niederländer Dylan Groenewegen und dann der Italiener Elia Viviani die Ziellinie in Toulouse.

Ewan vom Team Lotto-Soudal nutzte bei der 167 Kilometer langen Etappe von Albi nach Toulouse im richtigen Moment die letzte Sprintchance vor den Pyrenäen und darf sich so über seinen Premierensieg bei der Tour de France freuen. Das Team Lotto-Soudahl holte damit bereits den zweiten Tagessieg, nachdem Thomas de Gendt in Saint-Etienne jubeln durfte.

Keiner der neun dänischen Teilnehmer hat sich nach dem Ruhetag am Dienstag bei der 11. Etappe in das Rampenlicht der Tour de France katapultieren können. Auch Jakob Fuglsang steht in der Gesamtwertung nur auf dem 15. Platz, nachdem er in Toulouse als schnellster Däne den 21. Platz belegte. Der dänische Hoffnungsträger vom Team Astana hat nach der Flachetappe durch den Süden Frankreichs noch immer einen Rückstand von 3 Minuten und 22 Sekunden auf den französischen Gesamtführenden im Gelben Trikot, Julian Alaphilippe.

Eine Schrecksekunde gab es 30 Kilometer vor dem Ziel, als erneut mehrere Fahrer stürzten. Nairo Quintana und Richie Porte konnten das Rennen unter anderem trotz ihrer Stürze beenden, während Niki Terpstra verletzt ausschied.

Die 12. Etappe führt am Donnerstag zum ersten Mal bei der diesjährigen Tour durch das Hochgebirge. Die Fahrer gehen in Toulouse an den Start und beenden das Rennen nach 209,5 Kilometern in Bagnéres-de-Bigorre in den Pyrenäen. Mit dem Col de Peyresourde muss hierbei unter anderem ein Berg der ersten Kategorie erklommen werden.

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Siegfried Matlok
Siegfried Matlok Senior-Korrespondent
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