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Die Erfahrung des Kapitäns ist unverzichtbar

Die Erfahrung des Kapitäns ist unverzichtbar

Die Erfahrung des Kapitäns ist unverzichtbar

Moskau
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Foto: Liselotte Sabroe/Ritzau Scanpix

Fußball-Nationaltrainer Åge Hareide hält auch vor dem Frankreich-Spiel große Stücke auf Simon Kjær.

Die Schmerzen im Rücken sind für den Mannschaftskapitän der dänischen Fußballer, Simon Kjær, im zweiten Spiel der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland gegen Australien kaum auszuhalten gewesen. Doch der Einsatz im entscheidenden dritten Gruppenspiel Dienstag ab 16 Uhr in Moskau gegen Frankreich ist nicht in Gefahr.

„Mir geht es gut. Nach dem Spiel wurde es nur besser“, so Kjær beruhigend. Dass der Körper des 29-Jährigen derzeit generell sehr belastet ist, verweist Simon Kjær in das Reich der Fabeln.

„Ich war einfach nicht in Spielform, als ich zur Nationalmannschaft gekommen bin. Ich hatte aufgrund der Verletzung zuvor lediglich ein Spiel absolviert. Das sieht nun ganz anders aus“, so der Mannschaftskapitän, der eher die Begleitumstände bei den Spielen der Weltmeisterschaft als kräftezehrend ausgemacht hat.

„Die Intensität in diesen Spielen ist enorm. Man ist voll konzentriert und zwingt den Körper an die Grenzen. Physisch ist es aber bei mir von Spiel zu Spiel nur besser geworden. Die kleinen Blessuren steckt man schon irgendwie weg“, so der dänische Abwehrchef.

Für Nationaltrainer Åge Hareid bleibt Simon Kjær ein wichtiger Eckpfeiler im dänischen Spiel und bekommt deshalb auch mehr Freiheiten zugestanden.

„Es geht um Erfahrung, von der auch die anderen Spieler profitieren. Die jungen Spieler lernen unglaublich viel, wenn sie mit Simon zusammenspielen. In meinen Augen gehört Simon zu den besten Abwehrspielern der Weltmeisterschaft“, so Hareide auf die Erfahrung von Simon Kjær setzend.

Gegen Frankreich würde der dänischen Auswahl ein Punkt bereits zum Weiterkommen ins Achtelfinale reichen. Selbst bei einer Niederlage wäre noch alles möglich. Allerdings müsste Peru dann Australien mindestens einen Punkt abnehmen.

Bis auf William Kvist hat Åge Hareide die freie Auswahl bei der Aufstellung.

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